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Hendrick Streeck kritisiert Überversorgung: Hochbetagte oft "tot operiert"

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung sorgt sich darum, dass Ältere überversorgt werden. Das hat auch mit seinen persönlichen Erfahrungen zu tun. Hendrik Streeck (CDU) hat seine Forderungen zur medizinischen Versorgung älterer Menschen bekräftigt. In einem Gastbeitrag für die "Rheinische Post" spricht sich der Drogenbeauftragte der Bundesregierung für ein "verantwortungsvolles Begleiten" von Menschen in ihren letzten Lebensphasen aus. Ziel sei es, "ihnen etwas zu ersparen, statt sie aus falschen Anreizen zu überversorgen". Zuvor hatte der 48-Jährige in der Talksendung "Meinungsfreiheit" bei Welt TV die Frage aufgeworfen, ob sehr alte Menschen in bestimmten Fällen noch besonders teure Medikamente erhalten sollten – etwa bei fortgeschrittener Krebserkrankung im hohen Alter. Stiller Tod : Woran sterben Menschen, die "friedlich einschlafen"? Die letzten Tage und Stunden: Was passiert im Körper, wenn man stirbt? Die Aussagen stießen auf scharfe Kritik. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte, es sei legitim, wenn Streeck eigene Vorschläge mache. Doch müsse er sich der Verantwortung seines Amtes bewusst sein: "Es wäre ratsam, bestimmte Themen zunächst vernünftig vorzubereiten." Auch Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) distanzierte sich: "Im Ministerium wird diese Zielrichtung nicht verfolgt." Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sprach von einer "ethisch unhaltbaren" Altersrationierung. Der Geriater Markus Gosch nannte Streecks Äußerungen im Spiegel "schockierend". Die Stiftung Patientenschutz verwies auf den gesetzlichen Anspruch jedes Menschen auf die bestmögliche Versorgung – unabhängig von Alter oder Kosten. In seinem Gastbeitrag erklärt sich Streeck nun und betont, er werde missverstanden. Es gehe nicht ums Sparen, sondern darum, Übertherapie zu vermeiden. Dabei verweist er auf persönliche Erfahrungen mit der schweren Erkrankung seines Vaters. Er habe in dessen letzten Wochen erlebt, dass "nicht alles, was medizinisch möglich ist, auch menschlich vertretbar ist". Streeck zitiert eine Studie, laut der 60 Prozent der Über-80-Jährigen nach einer Beatmung auf der Intensivstation sterben. Gleichzeitig stiegen die Kosten in den letzten Lebensmonaten stark an, ohne dass sich die Lebensqualität entsprechend verbessere. "Wenn die Wahrscheinlichkeit zu sterben größer ist als die zu genesen, dürfen weder Kosten noch theoretische Möglichkeiten entscheiden. Sondern der Wunsch des Menschen. Seine Würde. Sein Frieden", schreibt Streeck. Hendrik Streeck kritisiert Operationen für Hochbetagte Streeck kritisiert, dass ältere Menschen in Deutschland oft "tot operiert" würden. Gemeint seien etwa Herzklappenersatz oder mehrfach durchgeführte Hüftoperationen, die zwar technisch möglich, rechtlich abgesichert und finanziell lukrativ seien, aber nicht immer im Sinne des Patienten. "Unsere medizinische Praxis behandelt den 90-Jährigen oft wie den 50-Jährigen", so Streeck. Stattdessen brauche es Zuwendung und Schmerzfreiheit. In seinem Gastbeitrag fordert der CDU-Politiker einen Paradigmenwechsel. Behandlungen sollten sich nicht allein an dem orientieren, was technisch machbar sei, sondern an den Werten und Wünschen der Patienten. In anderen Ländern habe sich dafür das Leitprinzip "Concordance over Compliance" (Übereinstimmung statt Erfüllung) etabliert. Auch der Ethikrat solle in die gesellschaftliche Debatte einbezogen werden. Streeck selbst betont, dass es nicht um Rationierung gehe, sondern um "eine medizinische Kultur, die Menschen in den Mittelpunkt stellt". Die Politik müsse dafür Rahmenbedingungen schaffen: durch Prävention, vernetzte Pflege und Strukturen, die Behandlung in der eigenen Wohnung ermöglichen. "Wir müssen Gesundheit vergüten, statt Krankheit. Wir müssen in Strukturen investieren, die Würde ermöglichen – statt in Eingriffe, die Erlöse bringen, aber keine Lebenszeit."

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