Die Senioren-Union hat sich in der parteiinternen Rentendebatte geäußert. Ein CDU-Landeschef fordert Verhandlungen. Im unionsinternen Streit über die Rente hat der Vorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe (CDU), Verständnis für die Einwände des Parteinachwuchses gezeigt. "Die Sorgen der jungen Generation sind berechtigt, insbesondere mit Blick auf die Finanzierung der Rente und den demografischen Wandel", sagte Hüppe den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Hüppe bemühte sich um ausgleichende Töne: "Im Mittelpunkt steht kein Streit und erst recht keine Koalitionskrise, sondern die Suche nach einer tragfähigen Lösung für die Zukunft unserer Sozialsysteme." Rentenstreit in der Union : "Das kann doch nicht euer Ernst sein!" Deutschlandtag : Junge Union plant offenbar Bier-Verbot Landeschef Hagel für weitere Gespräche Baden-Württembergs CDU-Landeschef Manuel Hagel fordert sogar weitere Verhandlungen über das umstrittene Rentenpaket der Bundesregierung . "Es muss mit der SPD weiterverhandelt werden", sagte der CDU-Politiker, der auch Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl im März 2026 ist, beim Deutschlandtag der Jungen Union im südbadischen Rust. Inhaltlich stellte sich Hagel hinter die Forderungen des Parteinachwuchses. "Die Haltelinie bis 2031 und nicht darüber hinaus: Es ist bereits der Kompromiss", sagte Hagel. Wenn der Vorschlag von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) eins zu eins komme, brauche es keine Rentenkommission mehr, so Hagel: "Das einzige, was ihr in der Rentenkommission noch werdet tun können, ist Kaffee trinken, Kuchen essen und euch überlegen, ob ihr 120 Milliarden oder 150 Milliarden zuschießt." Beim Jahreskongress der Jungen Union in Rust war Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag großer Unmut über den Kurs der Bundesregierung in der Rentenpolitik entgegengeschlagen. Der Kanzler seinerseits warnte den Parteinachwuchs, durch einen "Unterbietungswettbewerb" bei der Rente wichtige Wählergruppen zu verprellen.