Damen I: HSG Twistetal – HSG Kleenheim/Langgöns 23:16 (12:6)
HSG Twistetal – HSG Kleenheim/Langgöns 23:16 (12:6)
Am vergangenen Samstag, den 15.11., empfingen wir die HSG Kleenheim/Langgöns in der
heimischen Hauerhalle. Ein Gegner, der in der Tabelle zwar knapp hinter uns steht, aber über viel
individuelle Klasse verfügt.
Doch eines stand fest: Kleenheim sollte nicht die erste Mannschaft sein, die uns in dieser Saison in
eigener Halle bezwingt. Stattdessen schlägt Ufuk vor „einfach mal ein Handballfest daraus zu
machen“. Und auch Marc traf den Nagel auf den Kopf, als er fragte: „Was spricht denn eigentlich
dagegen, einfach mal mit sechs – sieben Toren zu gewinnen und es uns nicht wieder selbst unnötig
schwer zu machen – so wie schon viel zu oft in der Vergangenheit?“ Recht hatte er – und wie sich
später zeigte, hatte er sogar hellseherische Qualitäten.
Der Beginn des Spiels verlief ausgeglichen: Bis zur 20. Minute stand es 7:6. Dass wir in dieser
Phase die Führung hielten, lag vor allem an einer überragenden Torhüterleistung. Während der Ball
in der Abwehr zu oft an uns vorbeiglitt, hielt Loui den Kasten hinten sauber. Und auch Lea
erwischte einen Sahnetag: Mit gleich drei entschärften Siebenmetern brachte sie Kleenheim
endgültig zur Verzweiflung.
Im Angriff lief noch nicht alles rund. Unsere sieben Treffer bis zur 20. Minute waren solide, aber
noch längst nicht das, was wir uns vorgenommen hatten.
Doch dann setzte die Mannschaft das um, was sie auszeichnet: das berühmte Abwehrbollwerk.
In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit ließen wir kein einziges Gegentor mehr zu.
Gleichzeitig nutzten wir die Ballgewinne mit viel Tempo und Überzeugung nach vorne, sodass wir
uns bis zur Halbzeit einen beruhigenden Sechs-Tore-Vorsprung erarbeiteten. Mit einem klaren 12:6
gingen wir in die Kabine.
Dieses positive Gefühl wollten wir unbedingt in die zweite Hälfte mitnehmen – und das gelang
zunächst auch. Bis zur 44. Minute bauten wir den Vorsprung auf neun Tore aus. Besonders Kim
erwischte einen glänzenden Tag und trug mit ihren insgesamt acht Treffern entscheidend dazu bei,
dass auf der Anzeigetafel ein komfortables 17:8 stand.
Gegen Ende des Spiels wurde die Partie jedoch merklich zäher. Obwohl wir Kleenheim weiterhin in
der Abwehr gut im Griff hatten und die Gäste mehrfach ins Zeitspiel zwangen, rutschte der Ball
doch zu oft noch irgendwie ins Tor. Unser Vorsprung schrumpfte dadurch zwar leicht, gefährlich
wurde es jedoch zu keinem Zeitpunkt.
Sicher und souverän brachten wir das Ding ins Ziel und konnten schließlich das Endergebnis mit
23:16 verdient feiern