Hameln 2 siegt in Salzgitter
Nach der deutlichen Auftaktniederlage in Runde 1 beim Heimspiel gegen BS Gliesmarode 2 mit 2,5:5,5, galt es in Runde 2 bei den Gastgebern der SVG Salzgitter die ersten Mannschaftspunkte einzufahren.
Die Aufstellung gab Hoffnung auf einen Sieg (nomineller Spielstärke Vorteil an 5 Brettern), aber dieser Vorteil musste erst noch Umgesetzt werden.
An Brett 2 (Oliver mit Schwarz) tauschten sich nach und nach die Figuren im Damen Gambit bis sich noch die Königinnen im Bauernendspiel gegenüber standen, womit man sich auf ein Unentschieden einigte.
An Brett 5 erlangte Henning mit den weißen Steinen schnell Positionsvorteil, ließ allerdings dann ein Qualitätsopfer seines Gegners zu, welches die Deckung seines Königs zerbrach. Dem folgenden Angriff seines Kontrahenten konnte der Hamelner nicht entrinnen und musste schließlich aufgeben.
0,5 zu 1,5 (aus Sicht der Hamelner)
Hamelns Veteranen, Dirk (Brett 3 mit Weiß) und Lothar (Brett 6 mit Schwarz), konnten ihren Spielstärke Vorteil aufs Brett bringen, ihre Gegner überspielen und letztendlich einen vollen Punkt einfahren, um ihre Mannschaft entscheidend in Führung zu bringen.
2,5 zu 1,5
An Brett 8 spielte Maxim seine erste Turnierpartie mit schwarzen Figuren.
Er nahm sich die nötige Zeit um komplizierte Stellungen zu überdenken und gelangte in ein Endspiel mit Dame gegen Doppelturm und ungleichfeldrigen Läufern. Er stellte seinen Kontrahenten auf Matt, so dass dieser einen seiner Türme geben musste. Maxim spielte auch in Gewinnstellung ruhig und besonnen weiter und konnte so bei seinem Debüt verdient einen Sieg einfahren.
Gratulation!
3,5 zu 1,5
Am Spitzenbrett geriet Igor mit Weiß im Mittelspiel in positionellen Nachteil, gelangte aber nach einem Figurenopfer seines Gegners zurück ins Spiel und konnte die Stellung zu seinen Gunsten drehen und entscheiden.
4,5 zu 1,5
Auch Michael (Brett 7 mit Weiß) erlangte eine Mehrfigur, musste sich aber noch lange den Mattangriffen seines Kontrahenten erwehren bis er ebenfalls einen vollen Zähler einfahren konnte.
5,5 zu 1,5
Man könnte nun meinen, dass man sich am letzten Brett (Leonid mit Schwarz an 4)
schnell auf Remis einigen würde, nachdem der Mannschaftskampf entschieden war, aber weit gefehlt.
Leonid wäre nicht Leonid, wenn er nicht bis zur letzten Figur um jeden halben Punkt fighten würde und so zog sich Partie bis beide Spieler fast nur noch mit ihrer Bonuszeit spielten.
Als am Ende wirklich nichts mehr ging reichte man sich die Hände und einigte sich nach einer wirklich spannenden Partie auf Remis.
6:2 (Endstand)
Ein erfreulicher Sieg für Hamelns Zweite, die in knapp 3 Wochen den Tabellenführer aus Wolfenbüttel empfängt, bevor es dann in die Weihnachtspause geht.