Desinformation und Verleumdungskampagnen: Alltag für muslimische Vereine
„Ich glaube, die hatten etwas ganz anderes erwartet“, sagt Nilab Taufiq etwas schmunzelnd, während sie jenen frühen Morgen im Oktober vergangenen Jahres beschreibt. Denn damals stand eine Einheit der Kriminalpolizei vor der Frankfurter Wohnung der studierten Politikwissenschaftlerin und humanitären Helferin. „Der Vorwurf war krass. Es hieß, mein Verein hätte die Terroranschläge der Hamas am 7. Oktober mitfinanziert“, so Taufiq.
Kurz darauf wurde ihre gesamte Wohnung auf den Kopf gestellt. Doch anstelle von einschlägigen Beweisen fanden die schwer bewaffneten Beamten viele Bücher vor: Politische Theorie, Hadith-Sammlungen über den islamischen Propheten Mohammad, Werke über Rassismus und Kolonialismus sowie eine Ausgabe
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