Alexander Donchenko und der World Cup: Stolz? Enttäuschung? "Einfach nur Erschöpfung."
Am heutigen Donnerstag ist Ruhetag beim World Cup in Goa, erst morgen geht es weiter. Die vier Halbfinalisten stehen fest: GM Nodirbek Yakubboev hatte sich durch seinen 1,5–0,5-Sieg in den klassischen Partien gegen GM Alexander Donchenko zuerst qualifiziert, GM Wei Yi, GM Javokhir Sindarov und GM Andrey Esipenko zogen am Mittwoch im Tiebreak nach. Während das lief, saß Donchenko schon im Flieger. Am Ende wollte er, der von den deutschen Spielern am weitesten gekommen war, nur schnell nach Hause. Koffer auspacken, viel Schlafen – erholen für die nächste Aufgabe, die schon ansteht: Das US-Masters in Charlotte vom 26. bis 30. November, da feiern die Amerikaner übrigens auch Thanksgiving. Am Gepäckband des Frankfurter Flughafens beantwortete Donchenko die Fragen von Matthias Wolf vom DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit. Es wird klar: Das Leben als Schachprofi ist in intensiven Turnierphasen wahrlich kein Zuckerschlecken. Und der World Cup ist eine besonders nervenzerfetzende Nummer.