HIV-Erkrankungen werden in Europa zu oft erst spät erkannt und behandelt. Zu diesem Schluss kommen die EU-Gesundheitsbehörde ECDC und das europäische Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation WHO in einem gemeinsamen Bericht, den sie am Donnerstag anlässlich des Welt-Aids-Tags am kommenden Montag veröffentlichten. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller HIV-Diagnosen in Europa wurden demnach im Jahr 2024 zu spät für eine optimale Behandlung gestellt.