Honduras | Warum die queere Community in Honduras in Angst vor der Präsidentschaftswahl lebt
Donny Reyes agiert derzeit extrem vorsichtig. Keine Interviews, keine öffentlichen Auftritte, und seine Bürotage bei Arcoíris, der queeren Menschenrechtsorganisation, hat er auch reduziert. Die hat ihre Zentrale in der Hauptstadt Tegucigalpa, gleich um die Ecke von Großmarkt und Busterminal, wo täglich ein paar Dutzend Honduraner Richtung Norden auswandern.
Reyes meidet die Öffentlichkeit aus gutem Grund, denn er hat wieder einmal Morddrohungen erhalten, weil er sich für die Rechte der queeren Community in dem lateinamerikanischen Land engagiert. Um die steht es alles andere als gut, so die Transfrau Jlo Córdoba, die ebenfalls für Arcoíris arbeitet: „Wir stehen in Honduras ganz unten in der sozialen Hierarchie, haben auf dem Papier Rec
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