Weil das Stadion am Campus zu klein ist, wollte der FC Bayern für sein Frauenteam ein neues Stadion organisieren – und ist nun fündig geworden. Seit einigen Wochen wurde der Deal bereits diskutiert, nun ist er offiziell durch: Der FC Bayern hat den Sportpark Unterhaching gekauft. Das Stadion, in dem der Regionalligist SpVgg Unterhaching heimisch ist, gehört damit offiziell dem deutschen Rekordmeister. Der Kaufpreis soll bei rund 7,25 Millionen Euro liegen. Laut der "Süddeutschen Zeitung" war zuletzt noch von 7,56 Millionen Euro die Rede, aufgrund des Sanierungsbedarfs konnte die Summe aber noch einmal gedrückt werden. Im Sportpark sollen vor allem die Bayern-Frauen spielen, für die die Allianz-Arena noch zu groß, das Stadion auf dem Campus aber zu klein ist. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bezeichnete den Erwerb daher als "Meilenstein" für den Klub. "Die neue sportliche Heimat unseres Frauen-Teams wird die Anforderungen der Uefa erfüllen und auch der Zuschauernachfrage in Zukunft gerecht. Mittelfristig soll der Sportpark Unterhaching die neue Heimat für den kompletten FC Bayern Frauenfußball werden", erklärte Dreesen. "Er ist beim FC Bayern in guten Händen" Das Stadion in Unterhaching hat rund 15.000 Plätze, darunter 8.000 Sitzplätze. Auch mehrere Trainingsplätze gehören zu dem Areal, das nun in Bayern-Hand ist. Abgekauft haben es die Münchner der Gemeinde Unterhaching. Bürgermeister Wolfgang Panzer freute sich über den Deal. "Ich weiß, dass ganz Unterhaching – insbesondere auch der Breitensport – von diesen Entwicklungen und dieser Dynamik profitieren wird. Auch deshalb haben wir im Gemeinderat einstimmig entschieden, unseren Sportpark dem FC Bayern anzuvertrauen. Er ist dort in guten Händen", sagte er. Die ersten Heimspiele der Bayern-Frauen sollen ab der Saison 2026/27 im Sportpark stattfinden. Bis dahin müssen aber noch ein paar infrastrukturelle Anpassungen geschehen. Auch die SpVgg Unterhaching wird weiterhin dort spielen.