Добавить новость
World News in German
Новости сегодня

Новости от TheMoneytizer

Umstrittenes Anne-Frank-Bild in Potsdam: Staatsanwaltschaft ermittelt

Anne Frank mit Palästinensertuch? Ein Bild des Holocaust-Opfers in einem Potsdamer Museum löst Kritik aus. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Streit schwelt seit Wochen um die Ausstellung "COMUNE – Das Paradox der Ähnlichkeit im Nahostkonflikt" des italienischen Künstlers Costantino Ciervo. Die Auseinandersetzung tobt zwischen dem privaten Museum Fluxus+ und der Jüdischen Gemeinde der Stadt Potsdam . Die Botschaft Israels in Deutschland bezeichnete das Bild von Anne Frank als "Delegitimierung Israels und Relativierung des Holocausts". Anne Frank wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach der Flucht der Familie aus Nazi-Deutschland in die Niederlande lebte das jüdische Mädchen während des Zweiten Weltkriegs in Amsterdam. In einem Versteck schrieb sie ihr weltberühmtes Tagebuch. 1945 starb sie im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren. Potsdam: Stadt überzeugt im bundesweiten Ranking Protest: Schüler demonstrieren gegen Wehrpflicht Anne Frank mit Kufiya: Das sagt der Künstler In der Potsdamer Ausstellung ist Anne Frank mit dem Palästinensertuch Kufiya um die Schultern zu sehen, schreibend auf einem Tablet. Der Künstler will damit die Frage des Vorgehens der israelischen Armee im Gaza-Krieg thematisieren, wie Ciervo, der in Berlin lebt und für kontroverse Arbeiten bekannt ist, dazu schreibt. Mit seinem Projekt will er auch "eine kritische Reflexion über Konflikte und über die Gemeinsamkeiten anregen, die scheinbar weit voneinander entfernte Kulturen verbinden". Als Reaktion auf den Streit hat das Museum Ende November neben dem Bild von Anne Frank ein Statement angebracht, in dem es unter anderem heißt: "Ihr Andenken als Opfer des Holocaust steht nicht nur für die Erinnerung an die Shoa, sondern wird zum universellen Symbol der Verurteilung von Gewalt." Auf der Plattform X kritisierte die Botschaft Israels dagegen: "Das ist leider ein Paradebeispiel für Tendenzen in der Kulturszene: Unter dem Deckmantel künstlerischer Freiheit werden Geschichtsklitterung, Antisemitismus – und letztlich auch Terror – normalisiert." Museum will Bild nicht abhängen "Die einfachste Variante wäre, dieses Bild abzuhängen. Es verletzt die Gefühle der jüdischen Gemeinde", sagte der Beauftragte gegen Antisemitismus des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, der vor Wochen intervenierte. Das lehnt das Museum weiterhin ab. "Ein inhaltlicher Eingriff in die Ausstellung und was abzuhängen, kommt nicht infrage", sagte der Geschäftsführer des Museums Fluxus+, Tamás Blénessy. Den Vorwurf des Antisemitismus weist er zurück. Als Vorschlag für eine Lösung steht nun im Raum, dass die jüdische Gemeinde wiederum einen Textbeitrag mit ihrer Kritik verfasst, der neben dem Anne Frank-Porträt zu lesen ist. "Wir haben das zugesagt", sagte Museumsmanager Blénessy der Nachrichtenagentur dpa. Es habe zuvor auch Überlegungen gegeben, einen Vorhang vor das Bild zu hängen mit einer "Trigger-Warnung". In der Ausstellung, die bis 1. Februar 2026 läuft, werden mehrere Porträts palästinensischer Figuren vor Landkarten mittels künstlicher Intelligenz in visuelle "Zwillinge" transformiert. Dieselben Personen werden unter anderem mit Davidstern dargestellt. Das Potsdamer Museum Fluxus+ sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, eine Ausstellung im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt verharmlose Terror und den Holocaust. Auch Oberbürgermeisterin schaltet sich ein Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, die das Synagogenzentrum in Potsdam betreibt, kritisierte in einem Bericht der "Potsdamer Neuesten Nachrichten" (PNN) am Dienstag, Kunstfreiheit, die auf Kosten gefährdeter Gruppen gehe, fördere keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt und keinen Beitrag zum Frieden. "Sie schürt weiter die Glut in einer Atmosphäre, in der Jüdinnen und Juden seit dem 7. Oktober 2023 einer Gewalteskalation ungeahnten Ausmaßes ausgesetzt sind." Zu der eingegangenen Strafanzeige und wie der Vorwurf lautet, will sich die Staatsanwaltschaft Potsdam bislang auf Nachfrage nicht äußern. Das Museum bezeichnete den juristischen Schritt als Versuch, "uns und den Künstler einzuschüchtern". Jetzt will sich die Oberbürgermeisterin der Stadt, Noosha Aubel (parteilos), vermittelnd einschalten. "Klären lässt sich das nur im Dialog", sagte sie. "Es ist das eine, eine Ausstellung nach wissenschaftlichen Maßstäben zu kuratieren – das ist geschehen. Doch vor dem Hintergrund des Terroranschlags in Sydney bleibt bei der jüdischen Gemeinde ein ungutes Gefühl. Ich finde, auch das muss man ernst nehmen." Zu einem "Dialog auf Augenhöhe" sei das Museum und der Künstler bereit, sagte Museums-Geschäftsführer Blénessy.

Читайте на сайте


Smi24.net — ежеминутные новости с ежедневным архивом. Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. Абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть —онлайн с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии. Smi24.net — живые новости в живом эфире! Быстрый поиск от Smi24.net — это не только возможность первым узнать, но и преимущество сообщить срочные новости мгновенно на любом языке мира и быть услышанным тут же. В любую минуту Вы можете добавить свою новость - здесь.




Новости от наших партнёров в Вашем городе

Ria.city
Музыкальные новости
Новости России
Экология в России и мире
Спорт в России и мире
Moscow.media






Топ новостей на этот час

Rss.plus





СМИ24.net — правдивые новости, непрерывно 24/7 на русском языке с ежеминутным обновлением *