Wem der Name Brunhilde Pomsel bisher nichts sagte, der hat nicht viel versäumt und wird sich auch nicht anstrengen müssen, sich ihn zu merken. Das war am Donnerstag das ernüchternde Fazit eines Abends am Theater in der Josefstadt, bei dem man sich wunderte, dass deutlich prominentere Namen, nämlich jene von Autor Christopher Hampton und Regisseurin Andrea Breth, daran nichts zu ändern vermochten. Sie zeigen "Ein deutsches Leben" in seiner ganzen Durchschnittlichkeit.