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Venezuela-Schulden: Gläubiger hoffen nach Maduro-Fall auf Rückzahlungen

Mit dem Fall von Maduro bekommt Venezuelas Schuldenkrise neue Aufmerksamkeit. Gläubiger und Spekulanten hoffen auf Rückzahlungen nach Jahren der Krisen. Durch die Gefangennahme des venezolanischen Staatsoberhaupts Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte rücken nun auch wieder die Finanzen des südamerikanischen Landes in den Fokus. Nach jahrelanger Wirtschaftskrise und US-Sanktionen, die das Land von den internationalen Kapitalmärkten abschnitten, wurde Venezuela Ende 2017 zahlungsunfähig. Das Land konnte seine Schulden bei internationalen Investoren nicht mehr bedienen. Dabei handelt es sich um eine der größten Staatspleiten weltweit. Seither ist der Schuldenberg weiter gewachsen. Zu den ursprünglichen Schulden kamen noch aufgelaufene Zinsen und Entschädigungsforderungen von früher enteigneten Firmen hinzu. Mit der Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump bewegten sich die Kapitalmärkte jedoch zu Beginn des Jahres 2025 erneut. Heute Anhörung in New York : Ein 92-Jähriger entscheidet über Maduros Schicksal Überblick: Alle aktuellen Entwicklungen im US-Newsblog Die zuvor für wertlos befundenen venezolanischen Schuldscheine gewannen erneut unerwartet an Wert. Spekulanten setzten schon damals auf einen möglichen Machtwechsel in dem schuldengeplagten Land und dass eine neue Regierung die angehäuften Schulden zurückzahlen würde. Die wichtigsten Fragen auf einen Blick: Wie hoch sind die Schulden Venezuelas? Analysten schätzen, dass Venezuela ausstehende Anleihen im Wert von etwa 60 Milliarden Dollar hat. Die gesamte Auslandsverschuldung einschließlich der Verpflichtungen des staatlichen Ölkonzerns PDVSA, bilateraler Kredite und Schiedssprüche beläuft sich Analysten zufolge jedoch auf etwa 150 bis 170 Milliarden Dollar – je nachdem, wie die aufgelaufenen Zinsen und Gerichtsurteile berücksichtigt werden. Der Internationale Währungsfonds schätzt das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) Venezuelas für 2025 auf etwa 82,8 Milliarden Dollar, was eine Schuldenquote von 180 bis 200 Prozent bedeutet. Eine besondere Bedeutung hat eine spezielle Anleihe des Staatskonzerns PDVSA, die mit einer Mehrheitsbeteiligung an der US-Raffinerie Citgo besichert war. Da die Zahlungen ausblieben, ist Citgo nun der zentrale Vermögenswert, um den die Gläubiger vor Gericht kämpfen. Wer sind die Gläubiger? Heute ist es gar nicht mehr so klar zu sagen, wem die venezolanischen Schuldscheine tatsächlich gehören. Das liegt unter anderem daran, dass durch die jahrelangen Sanktionen gegen das Land der Handel mit Schuldscheinen vollends untersagt war. Im ersten Moment mag sich das widersprüchlich anhören. Doch durch den fortlaufenden Handel werden Schuldscheine dokumentiert; Stillstand bedeutet im Umkehrschluss mangelnde Transparenz und die Gefahr, dass Schuldscheine in börsenfernen Transfers weitergegeben werden. Im Wesentlichen gibt es drei große Gruppen von Gläubigern. Die größte Gruppe sind internationale Investoren. Sie haben in der Vergangenheit Anleihen von Venezuela oder vom staatlichen Ölkonzern PDVSA gekauft. Darunter sind auch jene, die in der Hoffnung auf einen Regimewechsel fast wertlose Papiere in Aussicht auf eine Wertsteigerung erworben haben. Die zweite Gruppe sind enteignete Unternehmen, wie etwa der US-Ölkonzern ConocoPhillips. Im Fall von ConocoPhillips wurden dem US-Unternehmen vor internationalen Gerichten Entschädigungen in Milliardenhöhe zugesprochen. Damit sind sie nun ebenfalls Gläubiger. Bei der dritten Gruppe handelt es sich um andere Länder. Vor allem jene, die Venezuela in der Vergangenheit finanzielle Unterstützung geleistet haben. Das sind vor allem China und Russland . Das Problem dabei ist jedoch, dass es keine genauen Zahlen gibt, da Venezuela seit Jahren keine offizielle Schuldenstatistik mehr veröffentlicht hat. Ist eine Lösung in Sicht? Ein neuer Zahlungsplan für das hochverschuldete Land dürfte wohl hochkomplex und schwer zu realisieren sein. Zudem könnte es wohl einige Jahre dauern. Dafür gibt es mehrere Gründe. Normalerweise hilft der Internationale Währungsfonds (IWF) und stellt einen Plan auf. Venezuela hat aber seit fast 20 Jahren nicht mehr mit dem IWF zusammengearbeitet. Die US-Sanktionen verhindern, dass Venezuela neue Schulden macht, da die USA die Spielregeln an den Finanzmärkten vorgeben – es sei denn, Washington gibt die Erlaubnis dazu. Es ist unklar, wie Trump damit umgehen wird. Weiter ist angesichts der vielen verschiedenen Forderungen, der unzähligen Gerichtsverfahren und der unsicheren politischen Lage ist eine schnelle Einigung kaum vorstellbar. Womit können die Gläubiger rechnen? Experten gehen davon aus, dass die Gläubiger auf mindestens die Hälfte ihrer Forderungen verzichten müssen (ein sogenannter "Schuldenschnitt" von 50 Prozent). Aktuell werden die fast wertlosen Schuldscheine für nur etwa 27 bis 32 Cent pro Dollar gehandelt. Selbst in optimistischen Rechenbeispielen von Banken wie der Citigroup würden Gläubiger am Ende weniger als die Hälfte des ursprünglichen Wertes zurückbekommen. Es gibt Ideen, den Gläubigern zusätzlich Papiere zu geben, deren Wert an den zukünftigen Ölpreis gekoppelt ist. Aber auch damit würden sie nach Einschätzung von Experten nur wenig mehr zurückerhalten. Wie ist die wirtschaftliche Lage Venezuelas? Die Aussichten sind düster. Die Wirtschaft des Landes ist seit 2013 dramatisch eingebrochen, weil die Ölproduktion zusammengebrochen ist. Das hat zu extremer Armut und Inflation geführt. Ohne einen tiefen Schuldenschnitt hat das Land keinen Spielraum, seine Schulden zu bedienen. Die Lage wurde zuletzt durch eine US-Blockade von Öltankern noch verschärft.

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