Der FC Bayern hat die Generalprobe vor dem Start der zweiten Saisonhälfte deutlich gewonnen. Gegner Salzburg zieht ein teilweise ernüchterndes Fazit. Red Bull Salzburgs Stefan Lainer ist nach der klaren 0:5-Niederlage im Testspiel gegen den FC Bayern hart mit sich und seinem Team ins Gericht gegangen. "Wir können das noch nicht auf den Platz bringen, was man gegen Bayern München braucht, physisch sind wir noch weit weg", sagte er bei ServusTV. Für die Fans sei das Spiel gut gewesen, für ihn und die Salzburger auch – zumindest die ersten 45 Minuten lang. "Aber zweite Halbzeit hätten wir auch in den Wald laufen gehen können", wurde Lainer deutlich. Wochenlanger Poker: FC Bayern steht offenbar kurz vor Einigung mit Starspieler Die Führung des deutschen Rekordmeisters zur Pause war tatsächlich etwas glücklich, Salzburg hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel. Außerdem wurde der Schuss zu Bayerns 1:0 durch Hiroki Itō von Verteidiger Jannik Schuster unhaltbar abgefälscht (45. Minute). Mit Wiederanpfiff boten beide Mannschaften jeweils elf neue Spieler auf. Salzburg verlor die Kontrolle. Salzburg-Coach zieht Fazit Trainer Thomas Letsch sprach Klartext: "Die zweite Halbzeit war einfach schlecht, da sind wir nur mehr hinterhergelaufen. Wenn man gegen Bayern selber nicht die Aktivität hat, kann genau das passieren", sagte er nach dem Spiel. "Das führt bei dieser Qualität zu Toren. Das war schlecht, das müssen wir uns selber ankreiden." Sein Fazit: "Eine gute Halbzeit, eine schlechte." Die Salzburger in der Startformation haben laut Letsch mehr Punkte gesammelt. Am Ende stand ein klares 0:5 aus Sicht von Red Bull. Bayerns Lennart Karl (71. und 87.), Felipe Chávez (75.) sowie Tom Bischof (90.+2) erzielten die Tore in der zweiten Hälfte. Für Salzburg geht es nun ins Trainingslager.