Bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" kämpft unter anderem Gil Ofarim um die Dschungelkrone. Zuschauer sind sich uneins, ob dem Sänger diese Plattform gebührt. Die Teilnahme von Gil Ofarim am diesjährigen Dschungelcamp löst viele Diskussionen aus, auch eine Mitcamperin sieht es kritisch . Der Musiker hatte Mitarbeiter eines Leipziger Hotels fälschlicherweise des Antisemitismus beschuldigt. Nachdem RTL seine Mitwirkung an der Show bekannt gegeben hatte, äußerte sich der 43-Jährige ebenfalls. In seinem Statement erklärte er, dass er sich verändert und weiterentwickelt habe. Die Vergangenheit könne er jedoch nicht ungeschehen machen. Viele t-online-Leser zeigen sich davon unbeeindruckt und schalten "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" bewusst nicht ein. Andere wiederum geben Gil Ofarim eine Chance. "Einfach nur eine Schande" Christiane Arnold schreibt: "Es ist einfach nur eine Schande, dass er mit dabei ist. Dafür, dass er den Angestellten falsch beschuldigte und eine ganze Stadt in Verruf brachte, hat er keine Chance verdient." "Jeder hat eine zweite Chance verdient", meint Susanne Gerum . "Das Ganze ist vier Jahre her und wir sind alle nicht fehlerfrei." Günter Verlsteffen mailt: "Ich finde es extrem schlimm, wie einfach RTL es sich macht. Es geht gar nicht, dass er da mitmachen wird. Ich werde komplett darauf verzichten. Aber zum Glück gibt es ja noch andere Sender." Bodo Steen sagt: "Gil Ofarim machte einen großen Fehler, keine Frage. Ich glaube aber, dass er diesen einsieht und kritisch über sein damaliges Tun denkt. Es muss auch für Herrn Ofarim einen Neuanfang geben. In die Öffentlichkeit zu gehen und sich den Kommentaren der Mitcamper auszusetzen, zeugt von Mut und hat meinen Respekt verdient." "Er sollte keine Plattform erhalten", findet Dieter Knop . "Er war so berechnend und belastete über einen langen Zeitraum den Hotelmitarbeiter so schwer, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich habe für RTL kein Verständnis. Ich freute mich so aufs Dschungelcamp, aber ich werde nicht gucken." "Jeder sollte eine zweite Chance bekommen" Sibylle Kosinski äußert: "Herr Ofarim hat sich vor Gericht verantwortet und seine Strafe bekommen. Jedem Täter in Deutschland wird eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft zuteil. Herr Ofarim soll keine zweite Chance bekommen? Bei den Gegnern seiner Teilnahme sehe ich antisemitische Züge. Anders kann ich mir das nicht erklären." "Gil Ofarim sollte lieber bei der Sendung 'Das große Promi-Büßen' teilnehmen", spottet Andrea Breiholz . "Da kann er zeigen, wie ernst es ihm mit dem Wandel ist. Ich werde dieses Jahr kein 'Ich bin ein Star' schauen. Denn es dauert zu lange, bis wir Zuschauer ihn rauswählen können." Ulrich Haken schreibt: "Jeder sollte eine zweite oder dritte Chance bekommen. Was er 2021 abzog, war natürlich unrühmlich. Aber jetzt kann sich jeder eine persönliche Meinung über ihn bilden. Schon allein aus Interesse werde ich das Dschungelcamp gucken und hoffe, dass er nicht so schnell rausfliegt."