Nächster Schritt zur Versöhnung? Real Madrid empfängt Monaco
Die Ausgangslage
- Haben die Königlichen das Schlimmste hinter sich gebracht? Hinter Real Madrid liegt eine turbulente, verrückte Woche. Nach dem verlorenen Supercopa-Titel gegen Barcelona, der anschließenden Entlassung von Trainer Xabi Alonso und dem blamablen Pokal-Aus beim Zweiligisten Albacete erlebten Vinícius Júnior und Kollegen beim Liga-Heimspiel gegen Levante (2:0) am Samstag eine in der Form noch nie dagewesene Wut des Madridismo. Selbst nach dem Sieg gab es noch Pfiffe im Estadio Santiago Bernabéu. Im Rahmen des 7. Spieltags der Champions League gegen AS Monaco (Dienstag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker, im Watchalong und bei DAZN) dürfen die Blancos nur drei Tage später wieder im heimischen Stadion ran – oder müssen, je nach Sichtweise und Stimmungslage. Der glanzlose Sieg gegen Levante hat die Gemüter nur mäßig beruhigt, daher ist ein Dreier gegen die Monegassen für das Team von Neu-Coach Álvaro Arbeloa absolute Pflicht, idealerweise inklusive eines überzeugenden Spiels. Dann wäre ein großer und wichtiger Schritt zur Versöhnung zwischen Mannschaft und Fans getan, während ein blutleerer Auftritt wie in der ersten Halbzeit gegen Levante der derzeitigen Graben nur wieder noch mehr vertiefen würde.
- Aus sportlicher Sicht wären die drei Punkte gegen Monaco jedoch mindestens genauso wichtig, denn mit zwölf Zählern liegt der CL-Rekordsieger derzeit zwar auf Tabellenplatz sieben, der Vorsprung auf den FC Barcelona, der auf Rang 15 liegt, beträgt aber gerade einmal zwei Punkte. Und das Verpassen der direkten Qualifikation ins Achtelfinale der Königsklasse wäre angesichts der anhaltenden Verletzungsseuche bei den Königlichen fatal. Immerhin: Das bisher einzige Heimspiel gegen Monaco konnte Real in der Saison 2003/04 für sich entscheiden.
Der Gegner
- Trotz der vielschichtigen Krise bei Real Madrid dürfte AS Monaco kein allzu großes Hindernis für Kylian Mbappé darstellen, denn der französische Meister spielt keine gute Saison. Vor allem in den vergangenen Wochen scheiterten die Monegassen in der heimischen Ligue 1 reihenweise – von den letzten acht Partien verlor Monaco derer sieben, der einzige Sieg gelang dabei ausgerechnet gegen Klassenprimus und CL-Titelverteidiger Paris Saint-Germain. Nach 18 Spieltagen liegt das Team des belgischen Trainers Sébastein Pocognoli, der seit Oktober 2025 als Nachfolger von Adi Hütter im Fürstentum tätig ist, auf Rang neun – mit einem gigantischen Zwölf-Punkte-Rückstand auf die direkten CL-Plätze. In der Königsklasse geht es für Monaco aber durchaus um viel, denn der Ex-Mbappé-Klub hat mit neun Punkten nur drei Zähler weniger als die Madrilenen, steht mit Platz 19 aber trotzdem zwölf Ränge unter diesen. Nichtsdestotrotz sind die Playoffs ein immer noch sehr realistisches Ziel, sodass es auch bei den Gästen nicht an Motivation mangeln dürfte.
Personelles und voraussichtliche Aufstellung
- Im Vergleich zum Levante-Spiel kann Álvaro Arbeloa in Andriy Lunin zwar auf einen Rückkehrer wieder zählen, dafür fällt Álvaro Carreras wegen einer Gelb-Sperre aus. Ergo muss Reals Trainer also erneut auf sieben Spieler verzichten, denn Brahim Díaz ist noch nicht vom Afrika-Cup zurückgekehrt und weder bei Antonio Rüdiger noch bei Rodrygo Goes hat es für eine Kadernominierung gereicht, obwohl Letzterer beim Abschlusstraining am Freitagmittag dabei war. Außerdem fehlen ohnehin die noch nicht fitten Éder Militão, Trent Alexander-Arnold und Ferland Mendy. Bei den Canteranos, die in den Profikader nominiert werden, rotiert Arbeloa ordentlich durch – diesmal sind Castilla-Mittelfeldspieler Pol Fortuny und Daniel Mesonero dabei. In der Startelf dürfte es auch abgesehen von Fran García als Linksverteidiger Änderungen geben, so könnte Arda Güler nach der starken zweiten Halbzeit gegen Levante diesmal von Beginn an ran, aber auch Franco Mastantuono hat Chancen, anstelle von Gonzalo García zu beginnen.
- Verletzt: Éder Militão (Muskelriss), Trent Alexander-Arnold (nicht fit), Ferland Mendy (angeschlagen), Rodrygo Goes (noch nicht fit), Antonio Rüdiger (angeschlagen)
- Verreist: Brahim Díaz (Afrika-Cup)
- Gesperrt: Álvaro Carreras (Gelb-Sperre)
Statistiken und Besonderes
- GESAMTBILANZ: Nur zweimal trafen Real Madrid und AS Monaco bisher aufeinander. Zwar liegt das Duell im Viertelfinale der Champions-League-Saison 20003/04 ziemlich lange zurück, dürfte den Königlichen aber immer noch als böse Erinnerung präsent sein. Nachdem Real das Hinspiel in Madrid mit 4:2 gewonnen hatte und im Rückspiel im Fürstentum in 1:0 in Führung gegangen war, sprach alles für die Galácticos um Zinédine Zidane, Luis Figo und Ronaldo Nazario. Anschließend kassierte Real aber drei Gegentore und schied aus. Einer der Helden bei Monaco damals – Ex-Blanco Fernando Morientes. Für den französischen Erstligisten ging es nach der Sensation sogar bis ins Finale der Königsklasse, wo dann aber gegen den FC Porto Schluss war – der Stern eines gewissen José Mourinho war geboren.
- EINE BESONDERE VERBINDUNG: Für Kylian Mbappé und Aurélien Tchouaméni wird die Begegnung im Bernabéu eine Reise in die Vergangenheit. Während der Stürmer, der bei Monaco ausgebildet wurde und seinen internationalen Durchbruch geschafft hatte, erst über den langen Umweg PSG zu Real kam, wechselte Tchouaméni 2022 direkt aus dem Fürstentum in die spanische Hauptstadt. Doch neben den beiden aktuellen Real-Stars und dem bereits erwähnten Morientes ist die Liste der Spieler, die schon für beide Vereine gespielt haben, beeindruckend lang: Javier Saviola, Mahamadou Diarra, Ricardo Carvalho, James Rodríguez, Fabinho, Fábio Coentrão.
- SCHIEDSRICHTER: Die Leitung der Partie hat die UEFA dem norwegischen Unparteiischen Espen Andreas Eskås anvertraut. Seit der Saison 2022/23 pfeift der 37-Jährige Spiele der Champions League und leitete auch schon zwei Begegnungen von Real Madrid. Beide Partien konnten die Königlichen übrigens gewinnen: 1:0 gegen Union Berlin (2023/24) und 3:0 bei Stade Brest (2024/25)
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