Tönnies auf den Spuren der Treuhand: Lassen wir uns nicht länger die Teewurst-Messe lesen!
„Marktbereinigung“, so nennt man das heute, wenn ein Großkonzern ein potenzielles Konkurrenzunternehmen aufkauft, nur um es einige Jahre später dichtzumachen. Da kann der Laie nur staunen: Von der Betriebswirtschaftslehre zur betriebswirtschaftlichen Leere ist es, jedenfalls im Osten, nie sonderlich weit. Das zeigt die Abwicklung der Eberswalder Wurstwerke im brandenburgischen Britz.
Dabei war das Unternehmen erst 2023 vom Wurstgiganten Tönnies übernommen worden. Der versprach Investitionen in der eher strukturschwachen Region – und lieferte stattdessen Jobverluste. Über 500 Mitarbeiter stehen nun vor dem Nichts. Besonders zynisch: Weil das Unternehmen die Übernahme als Neugründung etikettiert, kann es sich wohl die Abfindungen für l
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