Nach den tödlichen Schüssen in Minneapolis kommt es im Süden des Landes erneut zu einem Schusswaffenvorfall. Ein Mensch ist laut Medien verletzt. Der Grenzschutz soll eine Rolle spielen. Bei einem Schusswaffenvorfall mit wohl mindestens einem Beamten des US-Grenzschutz ist ein Mensch im US-Bundesstaat Arizona Medienberichten zufolge verletzt worden. Er befand sich im kritischen Zustand, wie die US-Sender NBC News und Fox News unter Berufung auf zuständige Behörden vor Ort berichteten. Das zuständige Pima County Sheriff Department im Süden des Bundesstaates bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Border Patrol – also der Grenzschutz – bei dem Vorfall involviert gewesen sei. Diese Behörde äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. NBC News berichtete unter Berufung auf die örtliche Feuerwehr, dass am Dienstagvormittag (Ortszeit) eine Person auf der Arivaca Road südlich von Tucson angeschossen worden sei. Wie genau es zu dem Schusswaffenvorfall gekommen war, war zunächst unklar. Der Mensch sei dann mit einem Hubschrauber in ein regionales Traumazentrum geflogen worden. Ersthelfer hätten drei Schusswunden festgestellt, berichten US-Medien. Das Büro des Sheriffs habe mitgeteilt, dass es mit der Bundespolizei FBI und der Grenzschutzbehörde zusammenarbeite, berichtete der Sender ABC News.