Annett Möller muss sich nach dem Ende von "Punkt 6", "Punkt 7" und "Punkt 8" beruflich neu orientieren. Ihre Gefühlslage teilt sie offen mit ihren Fans. "Heute gefeiert, morgen gefeuert" – mit diesen deutlichen Worten beschreibt Annett Möller ihre aktuelle Situation bei RTL. Die 47-jährige Moderatorin verliert durch den umfassenden Sparkurs des Kölner Privatsenders ihre Sendungen "Punkt 6", "Punkt 7" und "Punkt 8". Auf Instagram teilt sie ihre Gefühle zu den Entwicklungen. "Keine leichte Zeit gerade", gesteht Möller auf ihrem Social-Media-Kanal. Ihr sei das Herz schwer, wenn sie an das bevorstehende Ende der beliebten Morgenformate denke. Im Mai soll für die Sendungen, die sie seit 2022 moderiert hat, für immer Schluss sein. "Auch unsere schöne Morgensendung" Zu Beginn des Jahres hatte RTL bekannt gegeben, im Rahmen umfangreicher Sparmaßnahmen rund 600 Stellen zu streichen und mehrere etablierte TV-Sendungen einzustellen. Neben den Morgenmagazinen trifft es auch die Formate "Gala" und "Prominent". An die Stelle der Frühsendungen soll künftig ein gemeinsames Format mit dem Nachrichtensender n-tv treten. Zietlow und Raab feinden sich an: Es brodelt hinter den RTL-Kulissen RTL-Moderatorin nimmt tränenreich Abschied: "Das war es" Shows gekürzt, Stellen weg: Die Folgen des RTL-Bebens Für die Moderatorin und ihre Kollegen bedeutet dieser Entschluss einen schmerzhaften Einschnitt in ihrer Karriere. Wenn nichts dazwischenkommt, werde sie nur noch vier Wochen mit ihrem Team drehen, schreibt Möller zu einigen Schnappschüssen, die sie am RTL-Set zeigen: "RTL streicht hunderte Stellen und stellt Sendungen ein. Darunter auch unsere schöne Morgensendung." Trotz der schwierigen Situation will Möller bis zum letzten Tag professionell bleiben und mit ihrem Kollegen Simon Beeck die geforderten Sendungen liefern. Um auch auf den letzten Metern Freude am frühen Aufstehen zu haben, fragte sie ihre Follower sogar nach Outfit-Entscheidungen für die kommenden Ausgaben. "Es tut immer weh" Erst weiter unten in der Kommentarspalte offenbarte Möller dann, was sie wirklich vom RTL-Kahlschlag hält. Einem mitfühlenden User antwortete sie: "Heute wirst du gefeiert, morgen wirst du gefeuert. So oder so ähnlich kann es in unserer Branche tatsächlich zugehen. Habe ich alles schon erlebt!" Die 47-Jährige räumte gleichzeitig ein, dass ihr diese Härte des Geschäfts stets bewusst gewesen sei: "Und doch wollte ich immer moderieren und das ist leider etwas, womit ich immer rechne. Aber ja, es tut immer weh." Wie es für Möller beruflich weitergeht, steht noch nicht fest. Nachdenklich stellte sie fest: "Dass es das Fernsehen, so wie wir es kennen, leider nicht mehr ewig geben und sich viel verändern wird, das ist ja seit Jahren bekannt."