Jamal Musiala trifft direkt bei seinem Comeback in der Startelf des FC Bayern. Zwischenzeitlich gesteht er ein paar Probleme, Sami Khedira erwartet sogar "ein kleines Tal". Jamal Musiala hat sechs Monate nach seinem Wadenbeinbruch bei der Klub-WM ein starkes Comeback in der ersten Elf des FC Bayern gefeiert. Beim 2:1-Sieg gegen die PSV Eindhoven im letzten Spiel der Champions-League-Ligaphase erzielte der 22-Jährige direkt einen Treffer nach schönem Zusammenspiel mit Lennart Karl. Champions League: Bayern sichert Platz zwei bei starkem Musiala-Comeback "Es war ganz gut, ich komme jetzt rein, es war ein guter Tag", sagte Musiala zu seinem Auftritt bei DAZN. Bis zu seiner Auswechslung nach 62 Minuten kam er auf 43 Ballkontakte, zudem brachte er alle seiner 22 Pässe an den Mann. Musiala zeigte sich gewohnt spiel- und dribbelfreudig, doch von seinen sieben Versuchen waren nur 14 Prozent erfolgreich. Keiner erwartet Wunderdinge von Jamal und trotzdem hat er ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht nach so langer Zeit", sagte Bayerns Sportvorstand Max Eberl . Der Mittelfeldspieler selbst war etwas selbstkritischer: "Anfang der zweiten Halbzeit habe ich kurz vergessen, wie man Fußball spielt", ordnete Musiala seinen Auftritt mit einem Lachen ein und meinte damit vor allem Ballverluste gegen zwei Gegenspieler im zentralen Mittelfeld. "Da kann ich den Ball nicht verlieren, auch wenn es mein erster Start ist. Da muss ich sauberer mit dem Ball umgehen. Aber das kommt", bewertete er seine Leistung. "Wenn ich auf dem Platz bin, will ich viel Energie und Fokus haben, damit ich liefere." Khedira erinnert an Verletzungshistorie von Musiala Doch das wird in den kommenden Monaten noch mit einigen Schwankungen verbunden sein – zumindest wenn es nach Sami Khedira geht. Der DAZN-Experte bescheinigte dem Bayern-Star zwar, dass er "Frische und Bock hat, Fußball zu spielen", aber die Verletzungszeit sei einfach zu lang gewesen. Er gibt zu bedenken, dass Musiala bereits vor seiner schweren Verletzung bei der Klub-WM zwei Monate lang mit einem Muskelbündelriss ausgefallen war. Zwischen beiden Verletzungen lag lediglich ein Monat. "Es kommt noch ein kleines Tal, aber dann geht es so richtig ab. Zur Endphase der Saison und zur Weltmeisterschaft wird Jamal nicht nur Bock haben, Fußball zu spielen, sondern auch topfit sein", blickte der Weltmeister von 2014 zuversichtlich in die Zukunft.