Weil sie deutlich zu schnell fuhr, wurde die US-Sprinterin Sha'Carri Richardson festgenommen. Für die Sportlerin könnte der Verstoß ernste Konsequenzen haben. Die frühere 100-Meter-Weltmeisterin Sha'Carri Richardson ist in Florida aufgrund zu schnellen Autofahrens festgenommen worden. Sie soll Medienberichten zufolge mit mehr als 100 Meilen pro Stunde (ca. 161 km/h) unterwegs gewesen sein. Laut der Gefängnisunterlagen sei die 25-jährige US-Amerikanerin deshalb von Beamten des Orange County Sheriff's Office festgesetzt und aufgrund gefährlicher Geschwindigkeitsüberschreitung angeklagt worden. Die Kaution soll 500 US-Dollar (knapp 418 Euro) betragen. Seit Juli 2025 gilt in Florida ein besonders strenges "Super Speeder Gesetz" zur Bekämpfung von Verkehrstoten und schweren Unfällen. Dieses stellt Fahrten mit mehr als 50 Meilen pro Stunde über der Höchstgeschwindigkeit oder aber auch das Fahren von über 100 Meilen pro Stunde unter Strafe. Eine erste Verurteilung kann 30 Tage Haft sowie eine Geldstrafe in Höhe von 500 US-Dollar zur Folge haben. Richardson schon mehrfach in den Schlagzeilen Richardson war bereits 2021 in die Schlagzeilen geraten, als sie nach einem positiven Marihuana-Test von den Olympischen Spielen in Tokio ausgeschlossen wurde und eine einmonatige Sperre erhielt. Auch im Juli 2025 fiel die Sprinterin auf, als sie am Flughafen Seattle-Tacoma festgenommen wurde. Sie hatte ihren Freund Christian Coleman geschubst. Zu einer Anklage kam es nach einer Entschuldigung der Athletin damals nicht. Richardson sammelte in den vergangenen Jahren mehrere Medaillen. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2023 in Budapest gewann sie Gold über die 100 Meter und Bronze über die 200 Meter. Drei Goldmedaillen sicherte sie sich zudem mit der Staffel über die 4x100 Meter: einmal in Budapest, einmal bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 und einmal bei der WM 2025 in Tokio.