Die neuen Dokumente im Epstein-Fall bringen neue Details ans Licht. Auch E-Mails von Andrew werden thematisiert. Mehr als drei Millionen Seiten, davon 2.000 Videos und 180.000 Fotos. Das ist das Ergebnis der jüngsten Veröffentlichung des US-Justizministeriums. Die Dokumente behandeln den Fall des verurteilten Sexualstraftäters und 2019 verstorbenen Jeffrey Epstein . Auch der Name des einstigen britischen Prinzen Andrew Mountbatton-Windsor taucht wieder mehrfach auf. Unter anderem wurden E-Mails veröffentlicht, die Andrew an Jeffrey Epstein geschickt hat. 2011 und 2012 sendete der Royal in seinem und auch im Namen seiner Familie Weihnachtsgrüße. Auf den digitalen Karten, die den E-Mails angehängt waren, sind private Aufnahmen. Auch darauf zu sehen: Andrews Töchter, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie. Diese E-Mails sind ein weiterer Beweis dafür, wie nah sich Andrew und Jeffrey Epstein standen. Seit Jahren gilt der Brite als enger Vertrauter des Unternehmers, der einen Missbrauchsring mit jungen Frauen und Mädchen geführt haben soll. Gebeugt über eine Person am Boden: Neue Bilder von Andrew aufgetaucht Beatrice und Eugenie: Wie Andrew seine Töchter mit in den Sumpf zog Auch sie taucht in Epstein-Akten auf: E-Mails von Mette-Marit irritieren Auch Andrew wurde Vergewaltigung und sexueller Missbrauch vorgeworfen. Das bekannteste mutmaßliche Opfer des heute 65-Jährigen war Virginia Giuffre. Sie beging im vergangenen Jahr Suizid. Die 41-Jährige kämpfte über Jahre für Gerechtigkeit und erhob mehrfach schwere Vorwürfe, nicht nur gegen Andrew. Dieser bestreitet bis heute ein Fehlverhalten, sagte sogar, dass er Virginia Giuffre nie begegnet sei – obwohl ein gemeinsames Foto der beiden existiert. Aufgrund von Andrews Verstrickungen nahm ihm sein Bruder, König Charles III., im vergangenen Jahre alle Ehrenabzeichen inklusive seines Prinzentitels ab. Andrew ist jedoch nicht der einzige Prominente, der in den Epstein-Akten auftaucht. Auch große Namen wie Bill Gates , Donald Trump , Mette-Marit oder Elon Musk sind dabei. Eine Nennung in den Akten bedeutet nicht, dass sich die Personen einer Straftat schuldig gemacht haben. Jedoch tauchen in den Papieren mitunter schwere Vorwürfe gegen einzelne Menschen auf, so etwa Missbrauchsvorwürfe gegen US-Präsident Trump. Die US-Justiz hat jedoch beschlossen, keine neuen Anklagen zu stellen.