Freitagabend wurden die Olympischen Winterspiele 2026 feierlich in den Wettkampforten eröffnet. Die Organisation des Sicherheitspersonals wirft Fragen auf. Die italienische Polizei hat während der Olympischen Winterspiele internationale Unterstützung. Doch damit sind nicht die geplanten Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE gemeint, sondern die katarische Polizei. Noch genauer: Die katarische Spezialeinheit Lekhwiya unterstützt die italienischen Carabinieri. Eigentlich ist die Einheit direkt dem Emir unterstellt und spezialisiert auf den Schutz hochrangiger Personen sowie die Sicherung von Häfen und Spezialoperationen gegen Terrorismus . Olympische Winterspiele: Draisaitl schildert emotional größten Karriere-Moment Wetter verhindert Abreise: ZDF-Moderator Zschiedrich verpasst sein Olympia-Debüt Wie "Welt" berichtet, haben sich die italienischen Gastgeber aus Sorge vor Anschlägen die Unterstützung der katarischen Spezialeinheit geholt. Anders als die italienische Polizei tritt die Lekhwiya im Camouflage-Look auf, ist daher deutlich auffälliger in der Öffentlichkeit. Doch die Lekhwiya-Einheiten sind nicht die einzigen, die Katar nach Norditalien geschickt hat. Auch die "Qatar Polizia", wie es auf den blauen Jacken steht, ist vor Ort. Insgesamt hilft der Wüstenstaat mit 6.000 Sicherheitskräften bei den Olympischen Winterspielen aus. "Der Einsatz umfasst Patrouillen und Fahrzeuge, die an den Veranstaltungsorten und in deren Umgebung stationiert sind, sowie Fußpatrouillen, Rollerpatrouillen und Skipatrouillen, die eine umfassende Einsatzbereitschaft und ein hohes Maß an professioneller Sicherheitsleistung demonstrieren", heißt es in einem Instagram-Beitrag von Lekhwiya. Anders als zu den angekündigten Einsätzen von ICE hat es bislang jedoch noch keine Demonstrationen gegen den Einsatz der katarischen Sicherheitskräfte gegeben.