Der HSV erarbeitete sich am Samstagnachmittag in Heidenheim wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. In einer kuriosen Szene kämpften die Hanseaten aber auch mit sich selbst. Der 21. Spieltag der Bundesliga schreibt nicht nur Geschichten auf dem Spielfeld. Mit Albert Riera (Eintracht Frankfurt) und Daniel Thioune (Werder Bremen) debütierten zwei neue Trainer an der Seitenlinie. Der HSV lieferte an derselben Stelle zudem eine kuriose Wechselpanne. HSV jubelt im Kellerduell: Kein Trainereffekt in Bremen – Stuttgart-Serie reißt Zitter-Sieg: BVB-Star bringt Dortmund an Bayern ran Im Rahmen des Auswärtsspiels beim 1. FC Heidenheim wollte Hamburgs Trainer Merlin Polzin zum Beginn der zweiten Halbzeit zweimal wechseln. Albert Sambi Lokonga und Daniel Elfadli sollten vom Feld, Jordan Torunarigha sowie Damion Downs sollten dafür rein. Während das beim Verteidiger ohne Probleme ablief, zog sich die Einwechslung von Downs hin. Downs fehlt das richtige Trikot: Wiederanpfiff verzögert sich Denn der Offensivmann, im Winter vom FC Southampton per Leihe nach Hamburg gewechselt, hatte kein Trikot zur Hand. Es dauerte kurz, bis für den Einwechselspieler das richtige Oberteil organisiert werden konnte. Der Wiederanpfiff verzögerte sich daher. Letztlich erhielt Downs aber ein passendes Trikot und Schiedsrichter Daniel Siebert konnte die Partie fortsetzen. Diese nahm für den Hamburger SV einen glücklichen Ausgang: Ransford-Yeboah Königsdörffer hatte die Hanseaten kurz vor dem Pausenpfiff in Führung geschossen (45.+3), Rayan Philippe legte in der Schlussphase den zweiten Treffer nach (78.). Bei dem 2:0 blieb es bis zum Schluss. Der HSV ist damit auf den elften Platz geklettert, hat drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang.