Souverän siegt sich Hannover 96 wieder an die Spitzengruppe der 2. Bundesliga heran. In Bielefeld fallen unterdessen zwei Traumtore bei der Partie gegen Braunschweig. Zum Abschluss des 21. Spieltags standen am Sonntag insgesamt drei Partien an. Besonders wichtig war für Hannover 96 der 3:1-Sieg im Duell mit Holstein Kiel . Durch die Tore von Benjamin Källman (5.), Noël Aséko Nkili (21.) und Stefán Teitur Thórdarson (78.) bleiben die Hannoveraner an den Aufstiegsplätzen dran, liegen nur einen Zähler hinter Paderborn auf dem Relegationsplatz und zwei Punkte hinter Schalke auf Rang zwei. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Kiel durch Phil Harres (68.) änderte nichts daran. Gleich mehrere Traumtore sahen die Zuschauer auf der Bielefelder Alm bei dem 3:2-Sieg der Heimmannschaft über Eintracht Braunschweig . Nach dem Blitztreffer von Roberts Uldrikis (1.) und dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Sidi Sané (8.) traf Lukas Frenkert (24.) sehenswert aus etwa 22 Metern. Kurz darauf schlenzte Marius Wörl (31.) den Ball kunstvoll ins Tor. Erneut Uldrikis (54.) machte den Dreier für Bielefeld perfekt. Bielefeld verschafft sich durch den Sieg Luft im Abstiegskampf. Im dritten Spiel trennten sich Karlsruhe und Düsseldorf 1:1. Cedric Itten hatte die Fortuna in Führung gebracht (41.), ehe Dženis Burnić (54.) ausglich. In der Tabelle machen beide Teams keine großen Sprünge. Karlsruhe belegt den neunten Rang, Düsseldorf bleibt auf dem 13. Platz. Hannover 96 – Holstein Kiel Nach dem Blitzstart übten die Gastgeber weiter Druck aus, immer wieder suchten die Hannoveraner Torschütze Källmann. Dieser hatte wenig später Pfostenpech (20.), der erste Nachschuss von Aseko wurde noch geblockt, der zweite saß. Hannover dominierte die Partie und hätte zur Halbzeit schon deutlich höher führen können, Kiel kam nur selten zum Zug. Im zweiten Durchgang waren die Gäste bemüht, ein anderes Gesicht zu zeigen. Harris gelang der Anschlusstreffer, doch Hannover ließ nicht nach. Arminia Bielefeld – Eintracht Braunschweig Die Fans in Bielefeld kamen sofort nach Anpfiff auf ihre Kosten. Uldrikis traf schon nach 33 Sekunden mit dem ersten Torschuss, Eintracht-Keeper Ron-Thorben Hoffmann sah dabei allerdings auch ganz, ganz schlecht aus. Der Ton der Partie war gesetzt, es ging über 90 Minuten hin und her – mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Durch die Big Points blieb die Arminia nicht nur im siebten Spiel in Folge gegen Braunschweig ungeschlagen, sondern zog in der Tabelle auch an der Eintracht vorbei und ist jetzt Elfter. Das Team von Heiner Backhaus liegt punktgleich auf Rang 14. Karlsruher SC – Fortuna Düsseldorf Beiden Teams waren anfangs die bisherigen Probleme über die Saison im Spiel mit dem Ball anzumerken. Düsseldorf fand offensiv zunächst keine Lösungen, dem KSC ging die nötige Präzision im letzten Drittel ab. Die erste kleinere Druckphase mündete direkt in Fortunas Führung. Vom Führungstreffer beflügelt kamen die Gäste mit Aufwind aus der Kabine – und kassierten jedoch mit dem ersten Torschuss des KSC den Ausgleich, die Düsseldorfer protestierten aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung vergeblich. Im Anschluss hatte Fortuna gute Chancen auf den ersten Auswärtssieg seit Ende September, doch Hans Christian Bernat parierte stark gegen Christian Rasmussen (78.) und Itten (80.).