In der ersten Spielhälfte in Bremen hat Manuel Neuer nur wenig zu tun. Zur Pause ist aber dann auf einmal Schluss für den 39-Jährigen – aus bestimmten Gründen. Für den FC Bayern lief schon in der ersten Spielhälfte beim 3:0-Auswärtssieg gegen Werder Bremen alles nach Maß: Mit einer 2:0-Führung ging der deutsche Rekordmeister in die Kabine. Aber für Manuel Neuer war mit dem Pausenpfiff Schluss, der Bayern-Kapitän blieb erst in der Kabine, nahm dann auf der Bank der Gäste Platz. Die Bayern teilten während des zweiten Durchgangs auf X mit: Neuer habe leichte Wadenprobleme. Trainer Vincent Kompany sagte wurde in der Pressekonferenz nach dem Spiel konkreter: "Wir glauben nicht, dass es etwas Schlimmes ist. Es war eine Vorsichtsmaßnahme, weil er etwas gespürt hat. Beruhigend ist, dass Manuel sehr entspannt aussah nach dem Spiel." Schon auf dem Weg in die Kabine hatte der 39-Jährige offenbar in Gesprächen mit den Bayern-Mannschaftsärzten angedeutet, angeschlagen zu sein. München-Trainer Vincent Kompany brachte daraufhin Ersatztorwart Jonas Urbig für die zweite Spielhälfte in die Partie – und der 22-Jährige konnte sich während einer starken Werder-Phase direkt auszeichnen, war mehrfach gefragt. "Wir haben totales Vertrauen in Jonas", sagte Kompany.