Im Riesenslalom befand sich Lena Dürr nach dem ersten Durchlauf auf Medaillenkurs. Doch mit Edelmetall sollte es am Ende nichts werden. Bittere Enttäuschung für Lena Dürr : Die 34-jährige Deutsche hat bei den Olympischen Winterspielen eine Medaille verpasst. Dabei hatte es am Sonntag nach dem ersten Durchgang in Cortina noch gut ausgesehen. Dürr beendete den ersten Lauf auf dem zweiten Rang. Doch im zweiten Lauf unterlief ihr im Zielhang ein Fehler. Der Traum von der Medaille zerplatzte. Sie landete letztlich auf Rang neun. Gold ging an die Italienerin Federica Brignone, die bereits nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen hatte. Schon im Super-G hatte die 26-Jährige sich die Spitzenplatzierung gesichert. Brignone hatte sich vor weniger als einem Jahr eine Schien- und Wadenbeinverletzung zugezogen. Ob sie bei den Winterspielen an den Start gehen kann, war lange unklar. Eishockey bei Olympia : Fans zeigen bei USA-Spiel Grönland-Flagge Aus Großbritannien: Fan fliegt für Date mit Olympia-Star nach Italien "Das ist dumm": Olympia-Sportart verändert – Athleten kritisch Geteilter zweiter Platz – Aicher auf Rang 19 Die Schwedin Sara Hector und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund teilten sich mit der gleichen Zeit den zweiten Rang und damit Silber. Die zweite deutsche Starterin hatte nichts mit der Medaillenentscheidung zu tun. Emma Aicher stand in der Endabrechnung auf Platz 19. Nach vier Wettbewerben in Cortina steht am Mittwoch noch der Slalom an. Dann hat Dürr in ihrer Spezialdisziplin noch eine Chance auf Edelmetall. Ähnlich wie nun im Riesenslalom war sie vor vier Jahren in Peking als Führende nach dem ersten Slalom-Durchgang ganz nah dran an einer Medaille, rutschte dann aber auf den vierten Platz zurück. Besonders bitter: Damals fehlten ihr 0,19 Sekunden auf Gold – genauso wie heute auf Silber.