2014 wurde Mesut Özil mit Deutschland Weltmeister. Danach ging seine Karriere bei der Nationalmannschaft steil bergab. Das ZDF wird das in einer Doku darstellen. Er war Spielmacher, Weltmeister und Projektionsfigur – und am Ende eine der umstrittensten Figuren im deutschen Fußball. Mesut Özil hat auf und neben dem Platz Spuren hinterlassen. Nun blickt das ZDF in einer dreiteiligen Doku-Serie auf seine Karriere zurück. "Mesut Özil – zu Gast bei Freunden" zeichnet den Aufstieg und Fall des heute 37-Jährigen nach. Ab dem 20. März ist die Produktion in der ZDF-Mediathek abrufbar, am 31. März folgt die Ausstrahlung im linearen TV. "Kaum einer hat so viel Ablehnung erfahren" "An Mesut Özil scheiden sich die Geister: Kaum ein Fußballer wurde in Deutschland so gefeiert, kaum einer hat so viel Ablehnung erfahren wie er", heißt es in einer Pressemitteilung. Erzählt wird die Geschichte des Enkels türkischer Gastarbeiter, der in Gelsenkirchen geboren wurde, bei Schalke 04 Profi wird und mit dem WM-Titel in Brasilien sowie seinen Auftritten für Real Madrid internationale Bekanntheit erlangt. Vor der WM 2018 eskaliert die Situation. Özil lässt sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan fotografieren, der später sein Trauzeuge wird. Die Reaktionen fallen heftig aus. Die Doku-Serie "rekonstruiert Özils Weg", will aber zugleich mehr sein als eine "Sportdokumentation: Sie ist eine filmische Erzählung über Zugehörigkeit, Identität und Ausgrenzung – und damit auch eine Geschichte über Deutschland selbst."