Der australische Fernsehsender Channel Nine schaltet während einer Livesendung zu den Olympischen Spielen nach Italien. Die Reporterin aber leistet sich einen aufsehenerregenden Auftritt. Nun hat sie sich dazu geäußert. Die australische TV-Reporterin Danika Mason hat sich für ihren wirren Live-Auftritt bei den Winterspielen öffentlich entschuldigt. Die in ihrem Land sehr bekannte Journalistin des Senders Channel Nine hatte während einer Sportsendung aus den italienischen Alpen unter Alkoholeinfluss zusammenhangloses Zeug geredet und dabei ihre Kollegen im Studio sichtlich verwirrt. So sprach sie mit hörbar lallendem Zungenschlag über die Kaffeepreise in Italien, war dazu ein ums andere Mal nur schwer zu verstehen. Mason nannte am Donnerstag mehrere Faktoren für ihren missglückten Auftritt vom Mittwoch. "Ich möchte mich aufrichtig entschuldigen", sagte die Reporterin und bedankte sich bei allen, "die sich gemeldet haben. Es ist mir nur ein bisschen peinlich. Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt." Olympia heute live: So läuft der dreizehnte Tag Die Journalistin räumte ein, dass sie keinen Alkohol hätte trinken sollen, "vor allem nicht unter diesen Umständen – es ist kalt, wir befinden uns in der Höhe, und dass ich nicht zu Abend gegessen hatte, hat die Sache sicher nicht besser gemacht." Mason betonte: "Aber ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Das entspricht nicht meinem üblichen Verhalten." Studio-Moderator Karl Stefanovic nahm die Entschuldigung seiner Kollegin gelassen auf. "Mach dir keine Sorgen. Lass uns das Thema wechseln. Du bist eine Legende", antwortete der in Australien ebenfalls überaus bekannte TV-Mann. Selbst der australische Premierminister Anthony Albanese stellte sich hinter die Reporterin. "Gut gemacht! Sie ist in Italien und war bestimmt müde", sagte er gemäß BBC. "Die Zeitverschiebung macht sich bemerkbar. Alles in Ordnung."