Die Trading-App tradegate.direct hat die Börse für Privatanleger revolutioniert. Karsten Haesen hat sie mitaufgebaut. Im Internet gibt der Finanzexperte regelmäßig Tipps an alle, die sich beim Investieren weiterentwickeln wollen. Auf der Business-Plattform LinkedIn teilt der Vorstand der Tradegate AG nicht nur Unternehmenserfolge mit seinen Followern und Kontakten. Er berichtet regelmäßig aus seinem Investorenalltag, gibt Tipps und ordnet das aktuelle Weltgeschehen ein. Außerdem beliebt: Finanzweisheiten von Warren Buffett. Oft sind es die simplen Regeln der Investorenlegende, die Haesen bei der langfristigen Geldanlage inspirieren. Privatanleger können mit ihm lernen, wie man richtig investiert. Das sind sechs seiner Tipps für den Aufbau eines erfolgreichen Portfolios. 1. Der richtige Broker Die meisten Depot-Anbieter teilen das gleiche Problem: unnötige Gebühren. Während institutionelle Investoren direkt auf Börsenplätze wie Xetra, gettex oder Tradegate zugreifen können, laufen private Aufträge über einen Broker als Vermittler. Das kann erhebliche Order- und Handelsgebühren verursachen. Mit tradegate.direct hat Karsten Haesen diese Spielregeln verändert: Seine App ermöglicht den direkten Zugang zur Tradegate Exchange, Europas größter Retail-Börse. Orderprovision und Depotgebühren gibt es hier nicht. Lediglich der marktübliche Spread zwischen Kauf- und Verkaufspreis bleibt. Aktuell werden mehr als 7000 Aktien, 3000 ETPs sowie tausende Mini-Futures gehandelt. Das findet Anerkennung im Markt: "Dass tradegate.direct von Stiftung Warentest Finanzen erneut als Kostensieger ausgezeichnet wurde, bestätigt einmal mehr unser Angebot", sagt Haesen. "Wir bieten Privatanlegern den gleichen kostenfreien Börsenzugang und dieselbe Handelsqualität an, die professionelle Anleger seit Jahren nutzen." 2. Verluste können ein guter Lehrmeister sein Während viele Handelsgebühren vermieden werden können, gehören laut Haesen Verluste unbedingt in den Erfahrungsschatz eines Anlegers. "In solchen Situationen liegt ein starker Lerneffekt: Verluste zwingen uns, die eigene Strategie zu überprüfen: War der Einstieg rational begründet? Habe ich mein Risikomanagement klar definiert? Oder war es eher Bauchgefühl und die Angst, etwas zu verpassen?" Wer einmal in einen gehypten Trend investiert hat, der danach heftig abverkauft wurde, wird in einer ähnlichen Situation künftig besser darüber nachdenken. Haesen rät zur Konsequenz und Disziplin beim Investieren. Oft sind es Gier oder Angst, die ungewollte Kurzschlussreaktionen nach sich ziehen. 3. Die eigene Anlagestrategie entwickeln Klare Regeln helfen dabei, Emotionen beim Investieren auszublenden. Anleger sollten frühzeitig über die Ziele des eigenen Portfolios nachdenken. "Risiko" ist dabei ein entscheidendes Stichwort: Wer hohe Risiken eingeht, kann eventuell hohe Renditen erwirtschaften. Oder Verluste. Je höher das Risiko ist, umso mehr Bereitschaft sollten Anleger mitbringen, sich mit den Unternehmen hinter ihrem Investment zu befassen. Einzelaktien bedeuten große Renditechancen und eine hohe mögliche Volatilität. Wer vor fünf Jahren 1000 Euro in Chiphersteller Nvidia investierte, darf sich heute über knapp 13 000 Euro freuen. Aber: Im Frühjahr 2025 mussten Aktionäre des wertvollsten Unternehmens der Welt Kursrückgänge von rund 35 Prozent innerhalb weniger Wochen aushalten, bevor es wieder aufwärts ging. Nicht jeder ist für dieses extreme Auf und Ab gemacht. Investoren sollten deshalb gut darüber nachdenken, was ins eigene Portfolio kommt. Checkliste für die persönliche Anlage: ETFs oder Einzelaktien? Welches Risiko bin ich bereit, auszuhalten? Wie breit ist mein Portfolio gestreut? Wann und wie steige ich in Investments ein? Wann und wie steige ich wieder aus? Wer Einzelaktien aufgrund des höheren Risikos ausschließt, befindet sich in guter Gesellschaft. ETFs erfreuen sich bei privaten Anlegern großer Beliebtheit und zeigen sich über die letzten Jahre erstaunlich effektiv. Beliebte Leitindizes wie der DAX oder der S&P500 konnten über die letzten fünf Jahre Anstiege von 70 bis 80 Prozent verzeichnen. Obwohl solche Fonds breit gestreut investieren, lohnt es sich für Anleger trotzdem, einen genaueren Blick auf den Inhalt zu werfen. 4. Klumpenrisiko mit World-ETFs vermeiden Ebenfalls sehr beliebt sind World-ETFs. Sie gelten als Generalempfehlung für alle, die mit wenig Aufwand investieren möchten. Ein solcher Fonds setzt sich aus den stärksten Unternehmen der Welt zusammen, was stabil und breit gestreut klingt. Wer sich die einzelnen Positionen aber im Detail anschaut, könnte überrascht werden. Je größer und wichtiger ein Unternehmen, umso höher ist auch sein Anteil an diesem ETF. Durch die jahrzehntelange Stärke amerikanischer Unternehmen stecken inzwischen rund 70 Prozent USA in diesem Finanzprodukt. Obwohl der ETF mehr als 1000 Unternehmen repräsentiert, geht der größte Teil an Nvidia, Apple (beide rund 5 Prozent), Microsoft (ca. 4,2 Prozent), Google (ca. 4,1 Prozent) oder Amazon (ca. 2,7 Prozent). Das sind mehr als 20 Prozent für nur fünf Unternehmen. Obwohl ein solcher Welt-ETF die Entwicklungen der gesamten Welt abbilden sollte, kommt es zu einem Klumpenrisiko im Bereich US-amerikanischer Tech-Unternehmen. Aktuell könnte ein guter Zeitpunkt für ETF-Investoren sein, sich etwas breiter als bisher aufzustellen und eine mögliche Schwäche der USA und speziell von Tech abzusichern. Zu diesem Zweck stehen viele Produkte zur Wahl. Emerging Markets sind ein momentan viel beachtetes Thema. Oder es gibt Produkte, die wie ein World-ETF aufgebaut sind, aber die USA explizit ausschließen. 5. "Time in the market" und "buy the dip" ergänzen sich Auf den ersten Blick wirken beide Strategien gegensätzlich, doch bei richtiger Anwendung ergänzen sie sich laut Karsten Haesen perfekt. Starke Börsentage lassen sich kaum vorhersagen. Wer langfristig investiert bleibt, nimmt sie garantiert mit. Aber: Etwas Cash für schwache Marktphasen aufzuheben, kann sich in der Zukunft doppelt lohnen. "Time in the market beats timing the market": Langfristiges Investieren ermöglicht es, vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Außerdem werden Erholungen nach Krisen und starke Börsentage automatisch mitgenommen. "buy the dip": Gibt es Rücksetzer am Markt, kann die eigene Position günstig ausgebaut werden. Das Kernproblem sieht Haesen bei einer zu starken Fokussierung auf den "Dip": "Viele bleiben monatelang in Cash, während die Märkte weiterlaufen. Genau das macht Timing so riskant." Der Finanzexperte rät dazu, hauptsächlich eine langfristig gewählte Strategie zu verfolgen. Gibt es die begehrten Aktien und ETFs etwas günstiger als sonst, kann zugegriffen werden. Der Fokus sollte sich dadurch aber nicht verschieben. 6. Die Suche nach dem "Burggraben" Qualität schlägt Billigpreise. Ende der 1980er Jahre änderte Warren Buffett seine Anlagestrategie und schwenkte vom Schnäppchen auf starke Marken um. Er prägte dabei auch den Begriff des "Burggrabens", der bis heute in der Finanzwelt eine wichtige Größe bei der Wahl geeigneter Investments ist. Ein Burggraben beschreibt laut Buffett einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens. Was das genau ist, kann sehr unterschiedlich aussehen. Buffett selbst überzeugten 1988 zum Beispiel die Markenstärke und die Stabilität von Coca-Cola. Er investierte damals eine Milliarde Dollar in den Getränkehersteller. Bis heute stieg der Kurs um rund 3500 Prozent. Haesens Checkliste für "großartige" Unternehmen: Hat das Unternehmen ein tragfähiges Geschäftsmodell mit klarer Nachfrage? Sind die Gewinne und Cashflows über viele Jahre hinweg stabil und wachsend? Wie sieht die Verschuldung aus? Risiko oder solide Basis? Gibt es eine klare Perspektive? Kann das Unternehmen auch in zehn Jahren noch relevant sein? Das kann kein anderes Unternehmen! Wer bei einer Unternehmensanalyse zu diesem Schluss kommt, ist dem Burggraben definitiv auf der Spur. Für Privatanleger kann diese Suche zu einem spannenden Hobby werden. Investieren wird zu einem Blick in die Zukunft: Was ist heute schon alles möglich? Welche Ideen und Technologien werden die Welt von morgen prägen? Wer solche Entwicklungen versteht und früh erkennt, kann davon profitieren. tradegate.direct unterstützt dabei. Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit Tradegate AG, Kurfürstendamm 129d, 10711 Berlin, erstellt.