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Vetternwirtschaftsaffäre der AfD: Ungewöhnlich viele Mitarbeiter in NRW

Die Vetternwirtschaftsaffäre zieht weitere Kreise: In Nordrhein-Westfalen beschäftigen AfD-Abgeordnete deutlich mehr Mitarbeiter als ihre Kollegen anderer Parteien. Das war bereits in Sachsen-Anhalt auffällig, wo die Affäre ihren Ausgang nahm. In Nordrhein-Westfalen sind bei den AfD-Abgeordneten des Landtags auffällig viele persönliche Mitarbeiter tätig. Im Schnitt beschäftigen die Volksvertreter der AfD 8,5 Mitarbeiter in ihren Büros, bei den anderen Parteien sind es im Schnitt unter 5,0. Das teilte die Landtagsverwaltung auf Anfrage von t-online mit. Die zwölf AfD-Parlamentarier beschäftigen damit fast doppelt so viele Mitarbeiter wie die zwölf FDP-Abgeordneten – 102 zu 56. Einer der NRW-AfDler beschäftigt 15 Mitarbeiter. Die Partei steht derzeit im Zentrum einer bundesweiten Vetternwirtschaftsaffäre, die in Sachsen-Anhalt begann und sich seitdem ausweitet: Abgeordnete im Bundestag und in Landtagen beschäftigen vielfach Partner und enge Angehörige anderer Abgeordneter. In die Affäre sind auch AfD-Politiker aus Nordrhein-Westfalen verstrickt, wie t-online enthüllte . Das macht die Zahlen aus NRW auffällig. Auch in Sachsen-Anhalt beschäftigten AfD-Landtagsabgeordnete im Durchschnitt deutlich mehr Mitarbeiter als die übrigen Fraktionen. Dort kommen auf einen AfD-Abgeordneten sieben Mitarbeiter, bei den anderen Fraktionen sind es im Schnitt drei pro Kopf. Siegmund sprach von Problemen, Mitarbeiter zu finden Im Landtag von Sachsen-Anhalt sitzt auch die einzige Abgeordnete deutschlandweit, die mehr Mitarbeiter beschäftigt als der bisher nicht bekannte AfD-Abgeordnete aus NRW: Für Nadine Koppehel sind 16 Mitarbeiter tätig. t-online hatte berichtet, dass es einen solchen Fall dort gibt. Die taz recherchierte dann, dass die 49-jährige Koppehel die betreffende Abgeordnete ist. Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hatte Anstellungen von Angehörigen damit erklärt, dass es für die AfD schwierig sei, Mitarbeiter zu finden, denen man vertrauen könne. Die große Zahl von Mitarbeitern steht dazu im Widerspruch. Höhere durchschnittliche Mitarbeiterzahlen in Nordrhein-Westfalen sind zunächst nicht verwunderlich. Die Landtagsverwaltung verweist darauf, dass jeder Abgeordnete dort mehr als 99.000 Bürger vertritt – "weit über den Durchschnittswerten anderer Bundesländer". Soll heißen: Mehr zu vertretende Bürger, potenziell mehr Anliegen, mehr Fragen, mehr Arbeit. 1.008 Beschäftigungsverhältnisse gibt es bei den 195 Landtagsabgeordneten. Das bedeutet nicht, dass 1.008 verschiedene Menschen tätig sind. Manche Mitarbeiter sind auch bei mehreren Landtagsmitgliedern tätig. Die Mitglieder des Düsseldorfer Landtags können aus einem Betrag von bis zu 10.208 Euro schöpfen. Die AfD-Parlamentarier unterhalten dabei aus dem Topf im Schnitt auch annähernd so viel Personal wie ihre Parteikollegen im Bundestag (8,9). Die Bundestagsabgeordneten haben dafür mit 26.650 Euro mehr als doppelt so viel Geld zur Verfügung. Mehr Leute, weniger Qualifikation? Das Budget bedeutet auch: Wer viele Mitarbeiter hat, gibt deshalb nicht mehr Steuergeld aus als ein Abgeordneter mit weniger Personal. Er verteilt den gleichen Topf nur auf mehr Köpfe, die dann im Durchschnitt weniger verdienen. Die 16 Mitarbeiter der sachsen-anhaltischen Abgeordneten Koppehel werden aus einem Budget von 5.490,47 Euro bezahlt. Im politischen Raum wird das häufig als ein Indiz gesehen, dass ein Abgeordneter weniger Wert auf inhaltliche Arbeit legt, sondern sich mit vielen Geldempfängern innerparteiliche Unterstützung sichert. Die Mitarbeiter sollen jedoch ausschließlich der Unterstützung der parlamentarischen Arbeit der Abgeordneten dienen, ein Einsatz für Zwecke der Partei kann einen Verstoß gegen das Parteiengesetz darstellen. Eine Kontrolle gibt es jedoch kaum. Die Fraktion in NRW hat auf eine t-online-Anfrage vom Morgen zu der Personalschwemme bei ihren Abgeordneten bisher nicht geantwortet. Wie die Möglichkeiten der Personalbudgets genutzt werden können, zeigt ein weiterer Fall aus Sachsen-Anhalt. Tobias Rausch, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, ist dort nicht nur damit aufgefallen, dass drei seiner Geschwister und ein Schwager bei anderen Abgeordneten beschäftigt sind. Für ihn selbst sind nach einer Recherche der "Mitteldeutschen Zeitung" mehrere Fußballer tätig. Rausch ist Vorsitzender des Landesligisten SV 09 Staßfurt. Er hat laut "Süddeutscher Zeitung" zum 1. Mai 2025 drei Kicker mit Minijobs für 250 Euro in seinem Büro versorgt, der vierte bekommt 300 Euro. Zudem werden aus der niedersächsischen AfD Vorwürfe laut, Bundestagsabgeordnete müssten 35 Prozent ihres Personalbudgets nach Vorgaben der Landespartei besetzen. Die Abgeordneten weisen die Vorwürfe zurück.

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