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Tobias Schweinsteiger: "Olise und Díaz sind besser als Ribéry und Robben"

Im Interview mit t-online verrät Tobias Schweinsteiger, dass er gerne Co-Trainer von Kompany geworden wäre und warum das nicht klappte. Und überrascht mit einem großen Vergleich. Auf dieses Spiel schaut am Samstagabend (ab 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online) ganz Fußballdeutschland: Der FC Bayern tritt als Tabellenführer der Bundesliga zum direkten Duell bei seinem ärgsten Verfolger Borussia Dortmund an. Nach dem Patzer des BVB bei RB Leipzig (2:2) gehen die Münchner mit acht Punkten Vorsprung in das Topspiel. Am 24. Spieltag könnte also bereits eine klare Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft fallen. Im Interview mit t-online gibt Tobias Schweinsteiger einen Ausblick auf den Klassiker zwischen Bayern und dem BVB. Der Ex-Bayern-Profi und -Nachwuchstrainer erklärt, wer und was dabei den Unterschied ausmachen kann. Der 43-Jährige verrät auch, dass er gerne Co-Trainer von Kompany geworden wäre und warum das nicht klappte. Und erteilt einem möglichen neuen Angebot der Bayern eine klare Absage. t-online: Herr Schweinsteiger, ist die Partie des FC Bayern bei Borussia Dortmund am Samstag für Sie noch das entscheidende Duell um die Meisterschaft? Tobias Schweinsteiger: Wenn Dortmund nicht gewinnt, ist die Meisterschaft eigentlich schon durch. Und selbst bei einem Sieg des BVB müsste Bayern noch zweimal verlieren und der BVB alles gewinnen. Ich bin nie so ganz auf diesen Zug aufgesprungen, auch wenn die Dortmunder zuletzt nach ihrem früheren Spiel zwischenzeitlich mal auf drei Punkte dran waren. Die Bayern sind im Moment national einfach das Maß aller Dinge. Beide Teams spielen in der Bundesliga eine überragende Serie, aber Bayern München ist noch mal eine Nummer darüber. Und damit auch der Favorit in Dortmund? Dass Bayern der klare Favorit ist, zeigen auch unsere Statistiken bei Gamecode. Sie meinen das KI-Unternehmen, für das Sie als Head of Football Operations arbeiten. Genau. Die Bayern sind in allen möglichen Bereichen außergewöhnlich und haben herausragende Spieler, vor allem in der Offensive. Dortmund hat unter Niko Kovač gegen Bayern aber gezeigt, dass sie ihre Momente finden können, um auf Augenhöhe zu kommen – und den Heimvorteil. Was ist bei dem Topspiel der Schlüssel zum Erfolg? Oder anders gefragt: Was ist der Gamecode? (lacht) Der Gamecode wird vor allem sein, die richtigen Momente zu finden, um in die Tiefe zu kommen. Das Hinspiel (2:1 für die Bayern; Anm. d. Red.) hat gezeigt, dass Dortmund daraus lernen musste, wie aggressiv das Pressing der Bayern ist. In der zweiten Halbzeit war vor allem eins ersichtlich, was auch unsere Daten zeigen. Und das wäre? Die Räume, die Bayern angeboten hat. Durch ihr aggressives Pressing waren viele Räume hinter den Innenverteidigern frei. Dortmund hat das ausgenutzt. Und speziell Nico Schlotterbeck hat ein paar überragende lange Diagonalbälle gespielt. Damit hatte Bayern Probleme. Dortmund war in der zweiten Halbzeit insgesamt mutiger mit dem Ball. Je mehr Läufe und Pässe den Dortmundern in der Tiefe gelingen, umso gefährlicher wird es für Bayern. Wie gefährlich werden Michael Olise , Luis Díaz und Harry Kane für Dortmund? Kane hat schon wieder 43 Tore erzielt und das hängt schon sehr mit Díaz und Olise zusammen. Die beiden absolvieren die meisten Tiefenläufe in der gesamten Bundesliga, Díaz auch noch die meisten Sprints durch die letzte Abwehrkette des Gegners. Und bei knapp 20 Prozent dieser Läufe bekommt er auch den Ball. Da ist er mit seinen Werten mit Abstand der Beste der Liga. Und Olise auch ganz weit vorne. Beide üben permanent Stress auf die Abwehrreihe des Gegners aus. Damit schaffen sie für ihre Mitspieler mehr Platz zwischen den Abwehrketten. Speziell Kane profitiert davon und nutzt das bei vielen Toren aus. Díaz und Olise werden bereits mit dem legendären Flügelduo verglichen, das Franck Ribéry und Arjen Robben einst beim FC Bayern bildeten. Zu Recht? Für mich sind Díaz und Olise sogar schon besser als Ribéry und Robben es zum frühen Zeitpunkt ihrer Bayern-Zeit waren. Vor allem, wenn man das Gesamtpaket betrachtet, auch wenn Franck und Arjen eine Ära bei Bayern geprägt und die Champions League gewonnen haben. Das müssen Sie erklären. Die Defensivarbeit haben Franck und Arjen erst relativ spät für sich entdeckt. Díaz und Olise bringen das dagegen jetzt schon mit. Als Franck und Arjen zu Bayern kamen, waren sie schon damals offensiv brutal gut, defensiv aber weniger. Deswegen sage ich: Im Gesamtpaket gefallen mir Díaz und Olise besser, weil sie da schon einen Tick weiter sind. Eine Einschränkung möchte ich dabei aber machen. Welche? Wenn es um die Persönlichkeiten geht, sind Ribéry und Robben ihnen noch weit voraus. Olise wirkt eher introvertiert, ist neben dem Feld komplett ruhig. Díaz spielt auf dem Platz schon mit viel Feuer, aber auch er wirkt ansonsten eher ruhiger. Das unterscheidet sie noch stark von Ribéry und Robben. Deshalb bin ich gespannt, ob sie irgendwann einen ähnlichen Legendenstatus erreichen werden – unabhängig von ihrer sportlichen Leistung. Da gab es ja schon andere Beispiele, bei denen das nicht geklappt hat. Wen meinen Sie genau? Kingsley Coman war auch zehn Jahre bei Bayern, aus sportlicher Sicht ein Unterschiedsspieler, der 2020 das entscheidende Tor im Champions-League-Finale geschossen hat. Und trotzdem hat man ihn knapp ein halbes Jahr nach seinem Abschied aus München schon gar nicht mehr so richtig im Kopf. Von der Persönlichkeit her und seinem Status im Klub hat er das Level von Ribéry und Robben eben nie erreicht. Für das Spiel des BVB ist Nico Schlotterbeck ein wichtiger Faktor. Wie sehen Sie seine Entwicklung und vor allem auch seine Zukunft? Ich glaube, das Thema Bayern hat sich für ihn mit der Verlängerung von Dayot Upamecano erst mal erledigt. Der Transfer von Jonathan Tah hat der Bayern-Defensive richtig gut getan. Tah ist für mich eigentlich der Unersetzlichste in der Abwehr. Upamecano ist deutlich stabiler, wenn er neben ihm spielt. Beide sind unumstritten. Und deswegen macht es für Nico keinen Sinn, jetzt nach München zu gehen. Und genauso wenig für Bayern, ihn zu holen. Denn in den wichtigen Spielen wäre es dann immer einer zu viel. Wo sehen Sie Schlotterbeck dann in Zukunft? Ich mag Nico als Spieler, Typ und Persönlichkeit. Mir gefallen sein Auftreten und seine tolle Entwicklung. Da geht es auch darum, den nächsten Schritt zu gehen, als Führungsspieler auch eine Führungsrolle einzunehmen, wie er es jetzt in Dortmund macht. Er bringt viele Sachen mit, die auch Bayern guttun würden, zum Beispiel seinen starken linken Fuß in der Spieleröffnung. Ich hätte ihn eigentlich gerne in München gesehen. Es kann aber auch cool sein, in Dortmund zu einer Legende zu reifen. Vielleicht ist aber auch der ein oder andere Topklub im Ausland spannend für ihn, wo er die Möglichkeit hat, auch internationale Titel zu holen. Ich bin gespannt, wo es für Nico hingeht. Wie blicken Sie auf das Trainerduell zwischen Niko Kovač und Vincent Kompany ? Sie verfolgen komplett unterschiedliche Herangehensweisen, lassen ganz anderen Fußball spielen. Was mir bei beiden richtig gut gefällt, ist ihr Auftreten außerhalb des Platzes. Kovač mit seiner Erfahrung, das ist ein Ruhepol, ein Gleichgewichtsgeber in allen Richtungen. Ähnlich ist es auch bei Kompany, der wirklich null Angriffsfläche bietet. Ich arbeite auch als Experte (bei DAZN; Anm. d. Red.) gerne mit beiden zusammen. Kompany hielt zuletzt eine bemerkenswerte Rede gegen Rassismus . Wie haben Sie die wahrgenommen? Super positiv. Er kann diese Dinge so aussprechen, weil man ihm glaubt, dass er diese Erfahrungen als Spieler und Trainer gemacht hat und sie über seinen Vater auch aus seinem Familienumfeld kennt. Das hat natürlich eine ganz andere Gewichtung und man glaubt ihm bis ins Tiefste, was er da ausspricht. Ihm ging es vor allem um den Umgang mit solchen Situationen. Und deshalb hat er auch José Mourinho zu Recht kritisiert. ( Lesen Sie hier, alle Hintergründe zu Kompanys Plädoyer gegen Rassismus und wofür genau er Mourinho kritisierte. ) Harry Kane sagte t-online, dass genau diese Art das der Grund sei, warum Kompany eine solch starke Verbindung zur Mannschaft habe . In Leadership-Funktionen, speziell bei Topteams, bilden Empathie, Führungspersönlichkeit und Führungsstil die großen Voraussetzungen. All das hat Kompany. Ich bin bei ihm insgesamt aber noch ein bisschen vorsichtig. Warum? Weil es bisher eben immer alles sehr positiv gelaufen ist für ihn bei Bayern. Um nichts Falsches zu sagen, sagt er zu bestimmten Themen lieber mal nix, ist da zurückhaltend. Aber generell gehen die Gespräche mit ihm sehr tief. Da ist wenig Blabla dabei, sondern sehr viel Inhalt und Erfahrung auf höchstem Niveau. Und das merken auch die Spieler. Zuletzt häuften sich beim FC Bayern die Fehler in der Defensive. Kann das in der entscheidenden Saisonphase, speziell in der Champions League, zum Problem werden? Dieses Risiko bringt ihre offensive Spielweise mit sich. Zuletzt war das aber auch dem geschuldet, dass man sehr vielen Spielern Einsatzzeit gegeben hat, die gerade aus Verletzungen kommen – Alphonso Davies, Jamal Musiala, Hiroki Itō. Insgesamt kann sich Bayern im Moment aber nur selbst schlagen. Beim 2:1-Sieg bei Paris Saint-Germain hat man gesehen, wo Bayern auf internationalem Toplevel seine Probleme hat. Vor allem Arsenal hat die dann bei dem 3:1-Sieg gegen Bayern aufgedeckt. Zählt Bayern trotzdem zu den Favoriten in der Champions League? Definitiv. Sie sind ja auch Zweiter in der Liga-Phase geworden. Sie haben die Mannschaft vor allem mit Díaz und Tah nun noch einmal deutlich verstärkt, was die erste Elf betrifft. Deswegen sehe ich sie schon als einen der großen Titelkandidaten. Wissen Sie eigentlich, was Sie mit Thomas Tuchel gemeinsam haben? Ja, das habe ich schon mal gehört. Nur Sie beide erreichten bei der theoretischen Prüfung zur A-Trainerlizenz des DFB bisher die volle Punktzahl. Da ging es hauptsächlich um Analyse, um schnelle Einschätzung von Spielsituationen. Das ist meine Stärke und auch etwas, das jetzt als Experte bei DAZN sehr gefragt ist: schnell Lösungsmöglichkeiten zu finden. Und in dem Fall den Zuschauern zu erklären. Das war auch als Trainer und Co-Trainer immer meine Stärke. Als Kompany im Sommer 2014 nach München kam, waren Sie zwischenzeitlich als sein möglicher Co-Trainer im Gespräch. Wie konkret war der Kontakt damals – und warum ist es nicht dazu gekommen? Es gab schon das eine oder andere Telefonat. Über den Fußballlehrerlehrgang hatte Kompany aber schon Kontakt mit René Marić – und auch sein Trainerteam irgendwo schon im Kopf. Und da war ich nicht mit dabei. Das ist aber ein normaler und üblicher Vorgang. Damit hatte sich das für mich dann auch wieder erledigt. Wäre eine solche Rückkehr für Sie grundsätzlich reizvoll gewesen? Zu diesem Zeitpunkt damals wäre das schon sehr reizvoll für mich gewesen. 2023 führten Sie den VfL Osnabrück noch als Chefcoach zum Aufstieg in die 2. Liga. Warum ging es danach als Trainer bislang nicht weiter für Sie? Ich bekomme immer wieder Anfragen, fast jeden Monat. Die habe ich mir angehört, sie analysiert, meist jedoch relativ schnell abgesagt. Warum? Weil ich dann bei DAZN relativ schnell fest als Experte angefragt wurde und mir das sehr viel Spaß macht. Ich habe die Zeit auch genutzt, um mir nebenbei ein paar weitere Standbeine aufzubauen, Gamecode ist eins davon. Mit diesen Aufgaben bin ich ausgelastet. Ich bin jetzt auch fast sechs Tage in der Woche zu Hause bei meiner Familie, was früher nicht der Fall war. Im Moment erfüllt mich all das einfach und ich bin sehr happy damit. Zuletzt wurde Ihr Name auch wieder bei den Trainerkandidaten am Nachwuchs-Campus des FC Bayern genannt. Wäre das interessant für Sie ? Nein. Aufgrund meiner anderen aktuellen Aufgaben sind eigentlich fast alle Trainer-Jobs im Moment nicht interessant für mich. Der Bayern-Campus ist noch mal eine eigene Thematik. Warum? Ich habe dort drei Jahre lang bei Bayern gearbeitet, wir haben damals die bislang letzte Meisterschaft in der Jugend geholt. Sie meinen die B-Junioren-Meisterschaft mit der U17 in der Saison 2016/17. Ja. Das ist aber auch schon wieder neun Jahre her. Wenn man meine Expertise gewollt hätte, dann hätte man damals sicher auch eine Lösung gefunden, dass ich im Verein bleibe. Wie meinen Sie das genau? Da sind in der Vergangenheit ein paar Sachen nicht so gelaufen, wie man sich das in einer guten und erfolgreichen Zusammenarbeit über insgesamt sechs Jahre (2012 bis 2015 spielte Schweinsteiger für die Amateure des FC Bayern; Anm. d. Red.) vorstellt. Ich glaube, wir haben da sehr gute Arbeit geleistet, sind mit einem sehr jungen Team mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Bayern Zweiter geworden. Es gab aber jetzt auch keine Anfrage von Bayern an mich. Dass mein Name aufploppt, wenn speziell hier in der Region eine Stelle frei wird, ist vielleicht irgendwie normal. Vielleicht auch deshalb, weil mein Nachname halt immer zieht. Bei Stuttgart-Coach Sebastian Hoeneß war und ist das ähnlich. Es gibt insgesamt einige Parallelen zwischen Ihnen beiden. Auch er legte den Grundstein für seine Karriere als Chefcoach als Trainer am Bayern-Campus. Schauen Sie deshalb bei seiner Entwicklung etwas genauer hin? Wir sind immer in guten Gesprächen, wenn wir uns im Stadion begegnen. In der Zeit in der Nachwuchsabteilung der Bayern war das vielleicht nicht ganz so leicht. Nicht zwischen uns, aber so insgesamt zwischen den Parteien dort damals. Die Art und Weise, wie er mit Stuttgart Fußball spielt, gefällt mir sehr. Er hat als Cheftrainer wirklich eine tolle Entwicklung genommen. Und mit seiner Nähe zum FC Bayern ist er natürlich immer ein Kandidat, der auch dort infrage kommt.

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