Mit Atalanta Bergamo treffen die Bayern auf ein Team, das zuvor einen Bundesliga-Rivalen ausgeschaltet hat. Stefan Effenberg mahnt zur Vorsicht. Das deutsche Duell im Achtelfinale der Champions League ist ausgeblieben: Der FC Bayern trifft stattdessen auf Atalanta Bergamo , Bayer Leverkusen auf den FC Arsenal . Dies ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. Stefan Effenberg sieht im Gespräch mit t-online in den Italienern ein "sehr spannendes, interessantes, unangenehmes Los" für die Bayern. Denn: "Atalanta ist zwar machbar für den Rekordmeister – aber auch nicht zu unterschätzen", sagt der 57-Jährige weiter und nimmt Bezug auf das Playoff-Rückspiel der Italiener gegen Borussia Dortmund , das Atalanta am Mittwochabend mit 4:1 gewann und damit in die Runde der letzten 16 einzog. "Wer vier Tore gegen den BVB erzielt und solche Moral zeigt, einen 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel noch zu drehen, ist definitiv ein gefährlicher Gegner. Die Bayern sind gewarnt." Champions-League-Auslosung: FC Bayern im Achtelfinale gegen BVB-Bezwinger Anders sei die Situation bei Bayer Leverkusen, das mit den "Gunners" auf den aktuellen Spitzenreiter der Premier League trifft. "Leverkusen ist gegen Arsenal der klare Underdog. Arsenal hat den Anspruch, die Champions League zu gewinnen." Die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta hätte "nicht nur in der Premier League, sondern auch in der 'Königsklasse' sehr gut performt." Leverkusen könne diese Aufgabe aber "mit Freude angehen – und vielleicht sorgen sie sogar für eine große Überraschung", hofft Effenberg. "Wir können alle glücklich sein, dass es noch nicht im Achtelfinale zu einem deutschen Duell kommt", meint Stefan Effenberg im Gespräch mit t-online mit Blick darauf, dass noch später im Wettbewerb zwei deutsche Mannschaften vertreten sein könnten. Die Achtelfinal-Hinspiele sind für den 10. und 11. März, die Rückspiele eine Woche später (17./18. März) angesetzt.