Im Krieg im Nahen Osten kommen nun auch Bodentruppen zum Einsatz. Israel will im Libanon vorrücken. Israel entsendet Bodentruppen in den Libanon . Das gaben Verteidigungsminister Israel Katz und das Militär am Dienstagmorgen bekannt. Der Vorstoß diene dazu, "direktes Feuer" zu verhindern. Es gehe um die "südliche Grenzregion", heißt es in einer Mitteilung. "Um die Möglichkeit eines direkten Beschusses israelischer Ortschaften zu verhindern, haben Premierminister Benjamin Netanjahu und ich die israelischen Streitkräfte ermächtigt, im Libanon vorzurücken und zusätzliches strategisch wichtiges Gelände zu halten und von dort aus die Grenzgemeinden zu verteidigen", erklärte Katz in der Stellungnahme. Newsblog zum Krieg in Nahost: Lesen Sie die neuesten Entwicklungen Iran-Krieg: Ein Satz löst im politischen Berlin Unruhe aus Der Verteidigungsminister betonte: "Die israelischen Streitkräfte operieren weiterhin mit voller Wucht gegen Hisbollah-Stellungen im Libanon. Die Terrororganisation wird einen hohen Preis für den Beschuss Israels zahlen." "Ich möchte betonen, dass es sich hierbei nicht um ein Manöver, eine Bodenoffensive oder Ähnliches handelt. Es ist eine taktische Maßnahme, um Angriffe der Hisbollah zu verhindern", sagte Militärsprecher Nadav Schoschani. "Es besteht die reale Möglichkeit, dass sie ihre Einsätze gegen uns ausweiten." Wie viele Soldaten Israel im Nachbarland in der Nähe zur israelischen Grenze positioniert hat, wollte der Sprecher nicht sagen. Israels Armee war bislang an fünf Posten im Südlibanon stationiert. Nun sind sie den Angaben nach an weiteren Punkten in der Nähe der israelischen Grenze.