Der Iran-Krieg zeigt deutliche Auswirkungen auf die deutsche Börse. Bisher ist keine Normalisierung in der Ölproduktion in Sicht. Der rasant steigende Ölpreis infolge des Iran-Kriegs lässt die Börsenkurse fallen. Der Leitindex Dax sackte in den Anfangsminuten um mehr als 2,5 Prozent auf 22.927 Punkte ab. Kurzzeitig erreichte er den niedrigsten Stand seit Mai 2025, stieg dann aber wieder über die Marke von 23.000 Zählern. Ein schnelles Ende des Kriegs und eine Normalisierung der Ölproduktion in der Region bleiben nicht absehbar. In einem Bericht der "Financial Times" wird darüber spekuliert, ob die Situation durch die Freigabe von Ölreserven beruhigt werden könnte. Krise erfasst Börsen : Ist das der letzte sichere Hafen der Welt? "Hauptquartier zerstört" : Israel attackiert Weltraum-Zentrale des Iran Globale Energiemärkte stark beeinträchtigt Der MDax der mittelgroßen Werte fiel um 2,8 Prozent auf 28.664 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte ebenfalls fast drei Prozent ein. Zuvor war der Ölpreis in die Höhe geschossen. Er hatte erstmals seit 2022 die Marke von 100 US-Dollar übersprungen. Die globalen Energiemärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten stark beeinträchtigt. Der Transport von Flüssiggas aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von Hormus ist durch den Krieg faktisch zum Erliegen gekommen. Der Gaspreis ist dadurch deutlich gestiegen.