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"Tatort" im Giftschrank: Diese Folgen werden nie wieder gezeigt

Die ARD hat sich mit einigen "Tatort"-Folgen schon viel Ärger eingehandelt. Sechs Krimis werden bis heute nicht mehr gezeigt – aus jeweils unterschiedlichen Gründen. Mehr als 1.300 "Tatort"-Folgen liefen seit dem Start der Krimireihe im Jahr 1970 über die Bildschirme. Manche von ihnen werden kontrovers besprochen, einige geradezu gnadenlos verrissen, andere ernten Preise oder setzen sich im kollektiven Gedächtnis der "Tatort"-Fans fest. Womöglich gilt Letzteres auch für sechs Episoden der besonderen Art: Denn um sie rankt sich bis heute der Nimbus des Verbotenen. Nur ein halbes Dutzend "Tatort"-Produktionen verbannte die ARD in ihren Giftschrank. Drei sind mehr als 40 Jahre alt, zwei stammen aus dem gleichen Erscheinungsjahr und eine Folge dreht sich um die von Maria Furtwängler gespielte Kommissarin Charlotte Lindholm, die bis heute im "Tatort"-Kosmos aktiv ist. t-online lüftet die Geheimnisse um die sechs Giftschrank-Folgen: "Der Fall Geisterbahn" von 1972 Mit gerade einmal 72 Minuten hätte er auch heute noch Rekordstatus inne: "Der Fall Geisterbahn" zählt zu einer der kürzesten "Tatort"-Folgen, die je produziert wurden. Inzwischen ist gar nichts mehr von ihm übrig: Aufgrund von ungeklärten Lizenzrechten sei der "Tatort" in den Giftschrank gewandert, heißt es seit Jahrzehnten. Der Hessische Rundfunk beauftragte Anfang der Siebziger die Horst Film GmbH & Co. KG, die kurz nach der TV-Premiere des Krimis pleiteging. Doch ist das wirklich der Grund für den Sperrvermerk? Auf Anfrage der "Frankfurter Rundschau" sagte ein Sendersprecher, die Gründe seien "ganz einfach". Der Film habe damals die aufgestellten inhaltlichen Kriterien nicht erreicht: "Der Krimi hat ein offenes Ende. Außerdem war er mit 72 Sendeminuten zu kurz", so die Begründung. "Reifezeugnis" von 1977 Fast 50 Jahre nach seiner Ausstrahlung machte "Tatort: Reifezeugnis" wieder Schlagzeilen. Hauptdarstellerin Nastassja Kinski kündigte im Februar 2024 an, das Zeigen ihrer Nacktszenen in diesem NDR-Krimi verbieten zu lassen. Der Film zeigte eine skandalträchtige Geschichte: Der Lehrer Helmut Fichte (Christian Quadflieg) hat eine verbotene Affäre mit seiner minderjährigen Schülerin Sina Wolf, gespielt von Nastassja Kinski, die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten erst 15 Jahre alt war. Ihr junges Alter ist der Grund für das Verbot der Folge. Kinskis Rechtsanwalt teilte mit, sie habe als Minderjährige keine wirksame Zustimmung für diese Aufnahmen geben können. "Nastassja Kinski war damals faktisch ohne Begleitung am Set, als die Szenen gedreht wurden – eine rechtswirksame Einwilligung als Minderjährige ist damit denklogisch ausgeschlossen gewesen", so der Anwalt. Seitdem hat der Norddeutsche Rundfunk seinen sechsten "Tatort" mit dem Kieler Hauptkommissar Finke (Klaus Schwarzkopf) in den Giftschrank verbannt. "Mit nackten Füßen" von 1980 Mord in einer Werbeagentur in Frankfurt am Main : Für Hauptkommissar Sander (Volkert Kraeft) ein einzigartiges Erlebnis – denn nach diesem Einsatz als "Tatort"-Ermittler durfte er nie wieder auf Spurensuche gehen. Dabei lag es gar nicht an Kraeft selbst, dass diese Folge einen Sperrvermerk erhielt. Vielmehr waren inhaltliche Gründe ausschlaggebend: In "Tatort: Mit nackten Füßen" verbreitete ein Professor den widerlegten Irrglauben, Epilepsie sei eine Geisteskrankheit und Epileptiker neigten überdurchschnittlich oft zu Gewalttätigkeit. Betroffene, Mediziner und Wissenschaftsexperten protestierten nach der Ausstrahlung mit Erfolg: Der Film, der den Alternativtitel "Mord ohne Reue" trug, wurde verboten. Warum der Hessische Rundfunk überhaupt den Auftrag erteilte, bleibt fragwürdig. Einige Jahre zuvor hatte der WDR das Drehbuch von Karl-Heinz Willschrei bereits abgelehnt. "Tod im Jaguar" von 1996 Nur Ärger mit den Berlinern: Das Hauptstadt-Duo um Glatzeder und Reichel hat gleich zwei verbotene "Tatort"-Folgen zu verantworten. "Tod im Jaguar" wanderte wegen Antisemitismus-Vorwürfen in den Giftschrank. In dem ARD-Krimi wird ein jüdischer Geschäftsmann durch ein Bombenattentat getötet. Anschließend gehen die Ermittler Hinweisen nach, internationale Verstrickungen jüdischer Geschäftsleute könnten dahinterstecken. Zudem verschickte die Presseabteilung vor Ausstrahlung ein missverständliches Schreiben mit Hinweisen auf "antijüdische Passagen", welches medial große Empörung auslöste. Die ARD entschuldigte sich – und verbannte die Episode nach der TV-Premiere. "Krokodilwächter" von 1996 Gleiches Jahr, gleiches Team: Wieder gab es Wirbel um den Berliner "Tatort" der Ermittler Ernst Roiter (Winfried Glatzeder) und Michael Zorowski (Robinson Reichel). Dieses Mal waren qualitative Gründe für das Aussortieren der Folge verantwortlich. Das Medienecho fiel nach der TV-Premiere vernichtend aus. Der damalige Medienbeauftragte der Union, Hans-Otto Wilhelm, kritisierte etwa die Gewaltszenen des Films und bezeichnete das Werk als "brutal, sexistisch und menschenverachtend". Auch handwerklich hinkte der "Tatort" den Qualitätsansprüchen der ARD hinterher: Die Opal-Filmproduktion GmbH musste aus Kostengründen auf Betacam drehen. Der verantwortliche Sender Freies Berlin konnte sich kein besseres Material leisten. Nach seiner Erstausstrahlung erblickte "Krokodilwächter" nie wieder das Licht der Fernsehwelt. "Wem Ehre gebührt" von 2007 Von den insgesamt sechs verbannten "Tatort"-Folgen hat "Wem Ehre gebührt" von 2007 die mit Abstand größte Protestwelle ausgelöst. Zehntausende versammelten sich nach der Ausstrahlung auf den Straßen, um ihrem Ärger gegen den Krimi mit "Tatort"-Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) Luft zu machen. Doch was war passiert? Eine der zentralen Aussagen des Films wurde dem Werk zum Verhängnis: ein Inzest-Fall in einer alevitischen Familie. Die Frau wird schwanger, flüchtet zum strengen Islam und findet Schutz in der Verschleierung. Die ältere Schwester, die zur Aufklärung beitragen möchte, wird vom Vater ermordet. Für die Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. ein Skandal: Sie warf der ARD Diffamierung vor und verurteilte "die Darstellung des alevitischen Glaubens aufs Schärfste". Der damalige Außenminister und heutige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schaltete sich mit deeskalierenden Appellen ein, der Sender entschuldigte sich öffentlich. Seit seiner TV-Premiere hat es der "Tatort: Wem Ehre gebührt" nie wieder aus dem Giftschrank auf die Mattscheibe geschafft.

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