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Amazon könnte eines der nervigsten Paket-Probleme gelöst haben

Amazon hat im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Schallmauer von einer Milliarde ausgelieferter Pakete durchbrochen. Und die Chancen stehen gut, dass es 2017 noch mehr waren. Es macht also durchaus Sinn, dass der Versandriese derzeit daran arbeitet, die Pakete und Päckchen für seine US-Kunden effizienter zu machen. 

In den vergangenen Jahren war Amazon regelmäßig in den sozialen Netzwerken dafür kritisiert worden, dass es kleine Gegenstände für den Versand in zu große Pakete packt.

Der Konzern hatte bereits mehrfach versucht, den Kundenfrust zu lindern, indem er den Inhalt mehrerer kleiner Pakete in ein Paket packt. Viele Amazon-Kunden in den USA dürften zuletzt bemerkt haben, dass kleinere Produkte in Luftpolstertaschen anstatt in überdimensionierten Kartons verpackt werden — eine Strategie, die Amazon laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ erst seit diesem Jahr verfolgt. Spezielle Maschinen in den Amazon-Lagern können die Versandtaschen in produktspezifischen Größen herstellen. Dadurch wird schon jetzt die Hälfte der Produkte, die früher in kleine Paketen gepackt wurden, in gepolsterten Umschlägen verschickt. 

Amazon habe zudem seinen Versand-Algorithmus verbessert, berichtet das Blatt. Das Unternehmen setzt nun auf Machine Learning — also maschinelles Lernen —, um Bewertungen und Kunden-Feedback zu scannen und daraus ableitend Entscheidungen darüber zu treffen, welche bestellten Produkte zusammengepackt werden können und welche Größe das jeweilige Paket haben kann. 

„Frustrationsfreie Verpackung“ soll Müll reduzieren

Als dritte neue Säule hat Amazon die „frustrationsfreie Verpackung“ eingeführt. Dahinter steckt das Vorhaben, ausgewählte Produkte ausschließlich mit der Originalverpackung zu versenden. Das reduziert den Müll, da die Produkte nicht mehr in größeren Paketen verpackt werden. Verpackungen für Online-Bestellungen müssen kein Hingucker sein. 

Lest auch: Amazon will in Deutschland in einen neuen Markt vordringen

„Verpackungen für den Einzelhandel sind fast durchgängig überdimensioniert und bringen teure und überflüssige Versand-Eigenschaften mit sich“, zitiert das „Wall Street Journal“ Brent Nelson, bei Amazon zuständig für Kundenverpackungen. 

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Hier findet ihr das Original.

 

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