Sportlerehrung Eberbach: Eberbach ist ein "Leuchtturm im Sportkreis"
Von Peter Bayer
Eberbach. Kleiner Ehrungsmarathon in der Stadthalle: Bürgermeister Peter Reichert zeichnete am Freitagabend im großen Saal 209 Athletinnen und Athleten für ihre sportlichen Erfolge aus, 30 mehr als im vorigen Jahr. Die Erfolge reichten von Kreisebene bis hin zu Titeln bei Deutschen Meisterschaften und sogar dem Gewinn der Weltmeisterschaft. Insgesamt gab es 18 Goldmedaillen, 21 Silber- und 170 Bronzemedaillen.
Gerhart Schäfer, Vorsitzender des Sportkreises Heidelberg, betonte in seinem Grußwort, dass der Zusammenschluss der Vereine mit dem Eberbacher Sportvereine e.V. vorbildlich sei. Eberbach sei "ein Leuchtturm im Sportkreis". Er hoffe, dass auch in Eberbach das Schwimmbad erhalten bleiben könne. Wenn es um Zuschüsse ginge, könne man auf ihn zukommen. "Zuschüsse brauchen wir", versicherte ihm Peter Reichert.
Die Sportlerehrung fand auch in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit dem Eberbacher Sportvereine e.V. statt, der aus dem Sportausschuss der Vereine der Stadt entstanden ist. Vorsitzender Alexander Silbereis und die stellvertretende Vorsitzende Tanja Knöll überreichten zusammen mit dem Bürgermeister Urkunden und Medaillen, Wolfgang Kleeberger und Dirk Zimmermann vom Ehrenrat der Eberbacher Sportvereine lasen die Erfolge der Einzelsportler bzw. der Mannschaften vor. "Sie haben durch Ihre Leistungen unserer Stadt alle Ehre erwiesen. Sehen Sie die Ehrung als den gerechten Lohn ihres harten Trainings und Ihres Wettkampferfolges an. Genießen Sie die Sportlerehrung", forderte Bürgermeister Peter Reichert die Sportlerinnen und Sportler auf.
18 Athletinnen und Athleten aus sieben verschiedenen Sportarten erfüllten die Voraussetzungen für eine Goldmedaille, erzielten Spitzenplätze bei Deutschen Meisterschaften und sogar bei Weltmeisterschaften. Kampfsport wie Karate und Kickboxen war ebenso vertreten wie Motor- und Schießsport oder Schlittenhundesport. Am häufigsten vertreten war hier die Rudergesellschaft (RGE) mit sieben Sportlerinnen und Sportlern.
Für ihre Erfolge auf Landesebene erhielten fünf Einzelsportler eine Silbermedaille überreicht. Hinzu kamen acht Mannschaften, allein vier von der RGE sowie drei Badmintonteams des Hohenstaufen-Gymnasiums.
Die vorherrschende Farbe an diesem Abend war Bronze. 170 Mal mussten die Ehrenden die Hände der jungen und älteren Athleten schütteln, um ihnen eine solche Medaille zu überreichen. 14 Mal verdienten sich die Vertreter von vier verschiedenen Sportarten ihre Medaille durch Einzelerfolge von Kreis- bis nordbadischer Ebene, aber auch für zwei fünfte Plätze bei Landesmeisterschaften gab es das Edelmetall. Geehrt wurden hier noch die Mitglieder von acht Mannschaften, darunter die Fußballer des Eberbacher Sport Clubs für ihren Aufstieg in die Kreisliga Heidelberg. Mit dem gleichen Sportgerät waren auch die D-Junioren des ESC und die Realschüler erfolgreich. Letztere gewannen das Regierungspräsidiumsfinale bei "Jugend trainiert für Olympia". Am öftesten vertreten war aber der Tennisclub, von dem allein sechs Mannschaften geehrt wurden, dazu noch vier Teams vom SSV Pleutersbach.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Band der Musikschule Eberbach, den "Musikschul Eberbach All Stars" unter Leitung von Steffen Rosskopf. Einen temporeichen und begeisternden Auftritt legte die Rope Skipping-Gruppe des Turnvereins unter Leitung von Sandra Hust hin. Im Anschluss wurden alle noch zu einem kleinen Umtrunk im Foyer eingeladen.