Nach tagelanger Gewalt im Süden Syriens haben Regierungstruppen Aktivisten zufolge mit dem Abzug aus dem mehrheitlich von Drusen bewohnten Ort Suwaida begonnen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte zudem in der Nacht, dass die Zahl der Todesopfer der tagelangen Gewalt auf 360 gestiegen sei. Die Regierung in Damaskus teilte indessen mit, gemäß einer neuen Waffenruhevereinbarung alle militärischen Einsätze sofort einzustellen.