Norbert Dürnberger, Vorsitzender der GÖD-Justizwachegewerkschaft, hat am Montag im Ö1-Morgenjournal den Personalmangel im Strafvollzug kritisiert. Österreichweit seien seiner Einschätzung nach "mindestens 300 Planstellen" notwendig, sagte er zu Ö1. Trotz der schwierigen Budgetsituation brauche es jetzt ein Bekenntnis dazu, forderte er. Denn bis die Entlastung in den Justizanstalten ankomme, dauere es bis 2027 oder 2028. Auch im neuen Wiener Jugendgefängnis fehle Personal.