Dass man fast gleichzeitig das Gedankengut der radikalen Terror-Miliz "Islamischer Staat" (IS) verbreiten und Adolf Hitler glorifizieren kann, hat am Dienstag eine Verhandlung am Wiener Landesgericht bewiesen. Ein 19-Jähriger musste sich wegen terroristischer Vereinigung, krimineller Organisation und nationalsozialistischer Wiederbetätigung verantworten. Er räumte die ihm vorgeworfenen Tathandlungen ein, fühlte sich aber dessen ungeachtet "unschuldig", wie er betonte.