Rund viereinhalb Monate nach dem Tod von 89 Menschen bei einem Hochhauseinsturz in Bangkok sind zahlreiche mutmaßliche Verantwortliche angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft der thailändischen Hauptstadt verkündete am Donnerstag Anklagen gegen insgesamt sieben Firmen und 16 Einzelpersonen wegen "beruflichen Fehlverhaltens" und Urkundenfälschung. Der im Bau befindliche künftige Sitz des thailändischen Rechnungshofs in Bangkok war Ende März bei einem Erdbeben eingestürzt.