Italiens Verkehrsminister Matteo Salvini (Lega) hat offenbar im Tiroler Transitstreit ein wenig Tauwetter signalisiert, ohne eine Kehrtwende zu vollziehen - zumindest wenn es nach Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) geht. Dieser sagte der "Tiroler Tageszeitung" (Samstagsausgabe), dass der Minister ohne Vorbedingungen über "Transitregelungen" für die Zeit nach der Entscheidung über die Transitklage Italiens gegen Österreich wegen der Tiroler Maßnahmen reden wolle.