Erstmals sind im vergangenen Jahr weltweit mehr Menschen durch Konflikte und menschengemachte Gewalt in ihrem Heimatland vertrieben worden als durch Naturkatastrophen. Das berichtete die renommierte Beobachtungsstelle für Binnenvertriebene (IDMC) am Dienstag in Genf. 2025 registrierte sie 32,2 Millionen Vertreibungen durch Konflikte und Gewalt, 60 Prozent mehr als im Jahr davor. Fast zwei Drittel davon betrafen den Iran und die Demokratische Republik Kongo.