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Rente mit 75 nur für Akademiker: Experten kritisieren Vorschlag

Ein Berater von Finanzminister Lars Klingbeil schlägt eine längere Arbeitszeit für Akademiker und Akademikerinnen vor. Ökonomen des IW halten nun dagegen. Die Rente muss dringend reformiert werden, darüber sind sich alle einig. Doch über das Wie streiten sich Experten und Politiker erbittert. Bis zum Sommer soll eine Expertenkommission Vorschläge für eine ganzheitliche Reform von gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge vorlegen. Daraus will die Koalition aus Union und SPD dann eine Reform anstoßen. In der Zwischenzeit werden aber immer wieder Vorschläge von der Seitenlinie laut. So hat der renommierte Ökonom Jens Südekum, der als persönlicher Berater von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) fungiert, nun im "Spiegel" einen neuen Vorschlag gemacht. Er regt an, die Altersgrenze für die Rente künftig an die Zahl der Beitragsjahre zu knüpfen. Wer 45 Jahre lang eingezahlt hat, dürfte dann abschlagsfrei in den Ruhestand gehen, so die Idee. Nach aktuellem Recht dürfen alle Erwerbstätigen bis zum 67. Lebensjahr in Rente gehen, unabhängig davon, wie lange sie gearbeitet haben. Die Höhe der Rente richtet sich aber nach den geleisteten Beiträgen. Akademiker erst mit 75 in Rente? "Es gibt riesige Unterschiede, wie lange Menschen gearbeitet haben. Manche sind schon seit dem Alter von 17, 18 Jahren voll erwerbstätig. Andere hingegen starten erst mit 30 Jahren ins Berufsleben", erläutert Südekum. Es sei nicht angemessen, dass hier nicht darauf geachtet werde, wie lange eine Person tatsächlich eingezahlt hat. "Warum soll ein Akademiker, der erst mit 30 Jahren angefangen hat zu arbeiten, auch schon mit 67 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen dürfen – genauso wie jemand, der viel länger Leistung erbracht hat?" Nach dem Südekum-Vorschlag würden also viele Akademiker, die typischerweise später ins Berufsleben starten, erst mit 75 Jahren in Rente gehen, während eine Person, die eine Ausbildung gemacht hat, schon mit 63 auf ihre vollen Beitragszeiten käme. Doch aus Sicht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln würde dieses Modell die Probleme in der Rentenversicherung nicht beheben. Das aktuelle System honoriere schon jetzt lange Erwerbsbiografien. "Die gesetzliche Rente bemisst sich nach Entgeltpunkten: Wer viel verdient und viele Jahre einzahlt, sammelt mehr Punkte – und bekommt mehr Rente", schreibt der Experte Jochen Pimpertz. "Zahlen der Gesetzlichen Rentenversicherung zeigen: Versicherte mit mindestens 45 Beitragsjahren beziehen im Schnitt 26 Prozent mehr Rente als Versicherte mit 35 bis 44 Beitragsjahren." Ältere Beschäftigte hätten keine Zeit, um Lücken zu schließen Zudem wäre es nicht gerecht, die Einführung dieses neuen Systems jetzt für Akademiker einzuführen, die schon mitten im Berufsleben stehen. Diese Gruppe bereitet sich auf die Altersvorsorge vor, die an eine bestimmte Altersgrenze geknüpft ist – und dann erhalten sie eine Rente ohne Abschlag. "Würde der abschlagsfreie Eintritt an Beitragsjahre geknüpft, bliebe älteren Beschäftigten kaum Zeit, entstandene Lücken zu schließen." Zudem müssten Arbeitsverträge angepasst werden, da viele Beschäftigungsverhältnisse mit dem Erreichen des Renteneintrittsalters automatisch enden. "Arbeitgeber und Beschäftigte müssten künftig für jeden Einzelfall prüfen, ab wann eine abschlagsfreie Rente greift." Ohnehin lassen sich nach Ansicht des IW die Probleme der Rentenkasse nicht durch Umverteilung innerhalb einer Generation beheben. "Statt sich an immer komplizierteren Stellschrauben zu versuchen, müsste die Politik endlich benennen, wofür es keine Wahl mehr gibt: später in Rente für alle – oder niedrigere Bezüge."

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