Norwegens Royals: Die tragische Skandal-Prinzessin: Mette-Marits bewegtes Leben
Der Sohn in U-Haft, sie selbst in den Epstein-Akten – und jetzt ihr Gesundheitszustand: Mette-Marit hält die Norweger auf Trab. Ein Blick zurück auf ihr Leben.
Es fing schon an, da war sie noch gar kein Mitglied des Königshauses: Als die Presse erstmals berichtete, dass Kronprinz Haakon von Norwegen sich in die alleinerziehende Kellnerin Mette-Marit Tjessem Høiby verliebt hatte, war der Wirbel groß.
Doch alles, was in der Öffentlichkeit gegen diese Verbindung sprach, störte Haakon nicht. Etwa, dass Mette-Marit eine wilde Partyvergangenheit mit ausschweifendem Drogenkonsum hinter sich hatte. Oder dass sie einen unehelichen Sohn in die Beziehung mitbrachte – dessen Vater wegen Kokainbesitzes auch noch im Knast saß. 1999 hatten sich Haakon und Mette-Marit auf einem Musikfestival kennengelernt, schon zwei Jahre später wollten sie heiraten.
Und die damals 28-Jährige wusste, wie sie die Norweger auf ihre Seite bringt: Ihr tränenreiches Interview vor der Hochzeit, bei dem Mette-Marit um Entschuldigung für ihre wilde Vergangenheit bat, gilt als entscheidend für die hohen Sympathiewerte, die die Prinzessin seither einfuhr.
Bis jetzt. Mehr als 20 Jahre lang hatte sie sich nach außen nichts zuschulden kommen lassen. Doch spätestens seit 2024 erste Anschuldigungen gegen ihren unehelichen Sohn Marius Borg Høiby auftauchten, war die Ruhe vorbei. Anfangs hatte man in Norwegen Mitgefühl für Mette-Marit. Dann kippte die Stimmung, als in den Epstein‑Akten E‑Mails auftauchten, in denen sie über Langeweile klagte und mit dem verurteilten Sexualstraftäter zu flirten versuchte. Dieses Mal half die öffentliche Entschuldigung nicht, die Beliebtheitswerte gingen in den Keller.
Und genau jetzt, wo Marius Borg Høiby in U-Haft auf sein Urteil wartet, geht es Mette-Marit gesundheitlich schlecht: Sie benötigt eine Lungentransplantation. Ein Blick zurück auf das Leben einer Prinzessin zwischen Skandal und Tragik.