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USA und der Iran einigen sich offenbar auf Friedensvereinbarung

Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien USA und Iran. Nun bestätigt Premierminister Shehbaz Sharif, dass ein Deal kurz vor der Unterzeichnung steht. Die USA und der Iran haben sich nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif auf die finale Fassung einer Friedensvereinbarung geeinigt. "Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, einvernehmlich abgestimmter Text des Friedensabkommens vorliegt", erklärte Sharif am Freitag im Onlinedienst X. Pakistan arbeite nun "eng mit beiden Seiten zusammen, um die nächsten Schritte abzuschließen", fügte er hinzu. "Frieden war noch nie so nah wie jetzt", erklärte Sharif weiter. Er sprach zudem von einer "unablässigen Desinformationskampagne, die von jenen geführt wird, die das Friedensabkommen sabotieren wollen". Newsblog zum Krieg in Nahost: Die neuesten Entwicklungen Entwurf zu Abkommen für Nahost: Erste Details zu Trumps Deal mit Iran wohl bekannt Zuvor hatte bereits Irans Außenminister Abbas Araghtschi im Onlinedienst X erklärt, beide Parteien seien einer Einigung "nie näher gewesen". Er fügte hinzu, Medien sollten bis zum vollständigen Abschluss der Gespräche "Abstand von Spekulationen über den Inhalt nehmen". Die Inhalte würden zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden. Unterschiedliche Berichte über Details des Abkommens In den Verhandlungen soll US-Kreisen zufolge ausgehandelt worden sein, Irans hochangereichertes Uran zu zerstören und abzutransportieren. Nach US-Darstellung sollen Irans Atomanlagen demontiert werden. Iranisches Vermögen soll erst freigegeben werden, wenn das Land Gegenleistungen erbracht habe. Die Straße von Hormus soll wieder geöffnet werden. Außerdem habe der Iran zugestimmt, Terrorgruppen in der Region nicht weiter zu finanzieren. In welcher Zeit diese angepeilten Ziele erreicht werden sollen, blieb unklar. Die iranische Nachrichtenagentur Fars hatte zuvor über 14 Eckpunkte berichtet, die in einem Abkommen vereinbart worden seien. Darin heißt es unter anderem, dass die Straße von Hormus innerhalb von 30 Tagen geöffnet werde. Im Gegenzug sollten die USA ihre Seeblockade aufheben. Innerhalb von 60 Tagen solle dann eine Einigung im Atomstreit erzielt werden. Auch aus US-Kreisen verlautete ein solcher Zeitrahmen für die vertieften Verhandlungen. Die iranische Darstellung spricht auch von der Aufhebung von Sanktionen, der Freigabe von Milliardenvermögen und Reparationszahlungen an den Iran. Experten waren skeptisch, ob die USA einer solchen Fassung zugestimmt hätten. Kritik aus dem erzkonservativen Lager Irans Trump warf dem Iran später vor, Falschinformationen über mögliche Verabredungen mit den USA zu verbreiten. Bedingungen für ein mögliches Rahmenabkommen, die das Land durchgestochen habe, hätten "NICHTS" mit dem zu tun, was vereinbart worden sei, schrieb der Republikaner auf Truth Social . Ob er sich konkret auf den Fars-Bericht bezog, blieb aber unklar. Trump nannte keine Details und sprach von "unehrenhaften" Leuten, mit denen man es zu tun habe. "Sie sollten sich besser zusammenreißen – und zwar SCHNELL!", drohte er. Auch aus dem Iran gab es aus dem erzkonservativen Lager Kritik an einem möglichen Abkommen mit den USA, die seit der Revolution von 1979 eigentlich als Erzfeind der Islamischen Republik gelten. In der neuen Version des Abkommens sei die Freigabe iranischer Gelder an den Fortschritt der Verhandlungen gekoppelt, bemängelte der Abgeordnete Mahmud Nabawian, der als einflussreiche Stimme der Fundamentalisten gilt. "Von einem Sieg zu sprechen sei angesichts dieses unklaren und schädlichen Textes völlig falsch", zitierte ihn das Onlineportal "Hammihan".

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