Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada hat begonnen. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft , das größte Turnier in der Geschichte des Fußballs. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen über fünfeinhalb Wochen um den Titel. Die drei Gastgeber sind mittlerweile allesamt ins Turnier gestartet. Während Mexiko (2:0 gegen Südafrika) und die USA (4:1 gegen Paraguay) Siege feierten, spielte Kanada unentschieden (1:1 gegen Bosnien und Herzegowina). Das DFB-Team stieg am Sonntagabend gegen Curaçao ins Turnier ein – und gewann glatt mit 7:1. Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026 . Zeiten, Daten und Austragungsorte: Alle Spiele und Termine zur WM 2026 Wann spielt Deutschland? Hier gibt es den WM-Spielplan zum Ausdrucken WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Mittwoch, 17. Juni Schweizer Kapitän sorgt für schlechte Stimmung Wie die Schweizer Boulevardzeitung Blick auf Grundlage von "mehreren Quellen" berichtet, sollen einige Spieler der Eidgenossen aufgrund der strengen Ansagen von Granit Xhaka "verunsichert sein oder sich nicht wohlfühlen im Camp". Xhaka hatte seine Mitspieler nach dem verpatzten WM-Auftakt gegen Katar (1:1) scharf kritisiert und unter anderem gefordert, die "Nati" müsste "mit beiden Beinen auf den Boden kommen". Der 33-Jährige, 2024 deutscher Meister mit Bayer Leverkusen , ist der Kapitän und klare Leader bei den Schweizern. Schon nach der WM-Generalprobe gegen Australien (1:1) hatte er Kritik geübt, sich selbst dabei aber nicht ausgenommen. Nach dem enttäuschenden Remis gegen den Außenseiter Katar legte er nach und mahnte fehlende Disziplin an. Es gehe darum, "die Realität zu verstehen. Wir müssen nicht über den Titel reden oder über die beste WM der Geschichte. Wir sind aktuell nicht so weit!". Im Camp soll es laut Blick nun "zu viel Negativität" geben, "die die Stimmung im Team beeinträchtigt". Zudem soll es in eine "toxische Richtung" gehen. Xhaka, mittlerweile beim FC Sunderland in der Premier League unter Vertrag, sei innerhalb des Teams und im Training sehr kritisch. Argentiniens Auftaktsieg: Messi zieht mit Klose gleich Die Nationalmannschaft Argentiniens hat das Auftaktspiel in Gruppe J souverän mit 3:0 (1:0) gegen Algerien für sich entschieden. Der überragende Mann auf dem Platz war Lionel Messi , er schoss alle drei Tore. Durch seinen Dreierpack zog er in der ewigen WM-Torschützenliste mit Deutschlands Miroslav Klose gleich. Mehr dazu lesen Sie hier. Wiedersehen mit Turpin? Für Tuchel kein Problem Englands Teammanager Thomas Tuchel geht ohne Vorbehalte in das pikante Wiedersehen mit Schiedsrichter Clément Turpin bei der Fußball-WM . "Nein, er ist ein Top-Schiedsrichter", sagte Tuchel auf die Frage, ob er angesichts der Ansetzung des Franzosen auf die Auftaktpartie der "Three Lions" am Mittwoch (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Dallas gegen Kroatien besorgt sei. Tuchel hatte Turpin als Coach von Bayern München vor gut drei Jahren massiv kritisiert. "Note sechs", schimpfte er damals nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen Manchester City über Turpin. Dieser habe "absolut furchtbar" gepfiffen: "Note sechs von der ersten Minute, von der ersten Entscheidung an." Der heute 52-Jährige monierte, dass jede kleine Entscheidung gegen seine Mannschaft ausgefallen sei. Nun erinnerte sich Tuchel zurück: "Er war mit meinem Verhalten während des Spiels nicht zufrieden, deshalb hat er mir die rote Karte gezeigt, und ich war mit seiner Leistung nicht zufrieden." Als Trainer sei es immer besser, so der 52-Jährige, "nicht über den Schiedsrichter zu sprechen. Das ist vielleicht nicht immer möglich - es war ein emotionaler Abend, ein sehr wichtiges Champions-League-Spiel." Portugal-Trainer hört nach der WM auf Portugal setzt trotz anhaltender Debatten um seine Rolle erneut auf Cristiano Ronaldo als zentrale Figur. "Er ist ein Vorbild und eine Referenz für den Fußball", sagte Nationaltrainer Roberto Martinez vor dem Auftakt am Mittwoch (19.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in Houston gegen die DR Kongo. Für den 41-jährigen Ronaldo wird es bereits die sechste WM-Teilnahme, "aber ich kann sagen, dass es innerlich für ihn wie seine erste Weltmeisterschaft wirkt", sagte Martinez: "Innerhalb der Mannschaft ist er ein unverzichtbarer Spieler, denn er ist der Torjäger. In unserem Offensivspiel spiegeln seine Statistiken wider, wie wichtig er ist." Der Trainer selbst wird sein Amt nach der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada niederlegen. "Mein Vertrag läuft nach der Weltmeisterschaft aus. Das ist nichts Neues, sondern einfach eine Tatsache", bestätigte Martinez entsprechende Berichte, die wenige Stunden zuvor als exklusive News verkauft wurden: "Wir konzentrieren uns jetzt darauf, die Arbeit zu Ende zu bringen, die wir vor dreieinhalb Jahren begonnen haben." Wende bei Iran-Spieler: Torabi kann WM fortsetzen Offensivspieler Mehdi Torabi kann seine Teilnahme für den Iran doch planmäßig fortsetzen. Die Ungereimtheiten um das Visum sind inzwischen geklärt, wie der Verband mitteilte. Zuvor hieß es, das Visum des 31 Jahre alten Torabi sei nach der ersten Einreise für das 2:2 gegen Neuseeland für ungültig erklärt worden. Nun wurde Torabi ein zweites Visum ausgestellt, mit dem dieser für weitere Partien problemlos in die USA einreisen können soll. Der iranische Verband wurde dabei nach eigenen Angaben auch vom Weltverband FIFA unterstützt. Der Iran trifft in der Vorrunde noch auf Belgien und Ägypten . Die beiden Partien finden in Inglewood nahe Los Angeles sowie in Seattle statt. Norwegen und Erling Haaland feiern Auftaktsieg Die norwegische Nationalmannschaft ist erfolgreich in die Weltmeisterschaft gestartet. Außenseiter Irak wurde in Gruppe I mit 4:1 (2:1) bezwungen, der skandinavische Superstar Erling Haaland erzielte zwei Tore. Mehr zum Spiel lesen Sie hier . Dienstag, 16. Juni Wehrdienst: Spott für Südkoreas Kapitän Son Die Nationalspieler von WM-Teilnehmer Südkorea haben mit einem Medienboykott auf Spott über Kapitän Heung-Min Son reagiert. Wie mehrere Medien, darunter das us-amerikanische Sportmagazin The Athletic, berichten, weigert sich das Team, mit südkoreanischen Journalisten zu sprechen. Einzig die offiziellen Fifa-Medientermine werden durchgeführt. Auslöser des Streits war, dass sich Journalisten über die Militärdienst-Befreiung von Son lustig gemacht hatten. Der Starspieler war 2018 nach dem Goldmedaillen-Gewinn bei den Asienspielen von der Pflicht befreit worden und hatte stattdessen nur eine dreiwöchige Grundausbildung absolvieren müssen. In Südkorea gilt für alle körperlich fähigen Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren eigentlich eine strikte Wehrpflicht von bis zu zwei Jahren, da sich das Land formal im Kriegszustand mit Nordkorea befindet. Während einer Trainingseinheit vor der Weltmeisterschaft (7. Juni) hatte ein südkoreanischer Fernsehsender ein Gespräch zwischen zwei Reportern aufgefangen, in dem abfällige Bemerkungen über Sons Sonderregelung fielen. Die Aufnahme wurde im Fernsehen ungeschnitten ausgestrahlt und löste Empörung aus. Als Reaktion verweigerte der ehemalige Bundesligaprofi nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen Tschechien Medieninterviews. Der koreanische Fußballverband (KFA) kritisierte die "unangemessenen Äußerungen" und sprach von einem "großem Schock und Enttäuschung" in der Mannschaft. Einreiseverbot: Ghana-Profi verpasst Auftaktspiel Ghanas Fußballer Thomas Partey hat vor Gericht eine Niederlage erlitten und darf nicht auf den letzten Drücker zum WM-Auftaktspiel seines Teams nach Kanada einreisen. Das kanadische Bundesgericht in Ottawa hat den Einspruch gegen die zuvor erteilte Einreiseverweigerung für den 33-jährigen Profi vom FC Villareal abgewiesen. Damit kann Partey beim ersten Gruppenspiel von Ghana gegen Panama am Donnerstag (01.00 Uhr) in Toronto nicht dabei sein. Das Gericht stellte in seinem Urteil "die Wahrung der Integrität des kanadischen Einwanderungssystems und die Durchsetzung der vom Parlament getroffenen Entscheidungen" über die Interessen des Klägers, auch wenn die Umstände des Antragstellers "ungewöhnlich und für ihn persönlich sowie für seine Nationalmannschaft von großer Bedeutung" seien. Partey steht seit April dieses Jahres wegen Missbrauchsvorwürfen in London vor Gericht. Ihm wird in der Anklage vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Vor dem Southwark Crown Court in London plädierte Partey auf nicht schuldig. Ein Urteil soll nicht vor Mitte 2027 fallen. Wegen dieser Causa hatten Kanadas Behörden dem Spieler die Einreise verweigert. "Sehe keinen Sinn mehr": Torhüter tritt nach der WM zurück Guillermo Ochoa hat seinen Rücktritt nach dieser Weltmeisterschaft und über 20 Jahren allein in der Nationalmannschaft von WM-Mitgastgeber Mexiko bestätigt. Die Nationalmannschaft sei immer sein Kompass gewesen, betonte Ochoa. Aber jetzt gehe diese Zeit zu Ende. "Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball. Ich sehe keinen Sinn mehr darin, weiterzuspielen", sagte er der Fifa. Ochoa kommt bisher auf 153 Einsätze für "El Tri", am 13. Juli noch während der WM in Mexiko, den USA und Kanada wird er 41 Jahre alt. Zusammen mit Lionel Messi (38) aus Argentinien und Cristiano Ronaldo (41) bestreitet Ochoa seine sechste WM – ein Rekord. Kimmich berichtet von Giftschlange Die Suche nach dem Nachfolger von EM-Kanarienvogel Ringo ist für Joshua Kimmich gar nicht so einfach. Denn die Tierwelt in North Carolina hat ihre Tücken. "Wir haben gestern eine Schlange gesehen. Aber da wurde uns gesagt, dass die giftig ist. Also bei einem Biss muss man mal ins Krankenhaus fahren. Ich glaube nicht, dass man stirbt. Aber es ist zumindest mal gefährlich. Ja, hier habe ich ein bisschen Respekt vor den Tieren, muss ich sagen", sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Teamcamp in Winston-Salem. Dementsprechend nähere er sich nur "mit großem Respekt. Wenn man hier auf so eine Schlange tritt, kann das übel ausgehen. Deshalb sind wir eher zurückhaltend." Zutraulicher seien wohl die vielen Eichhörnchen, die die Bäume hochflitzten. Problem nur, scherzte Kimmich: "Da muss man erst einmal hinterherkommen." Bei der Heim-EM 2024 hatten Kimmich, David Raum und Robert Andrich einen Kanarienvogel als Glücksbringer adoptiert. In den USA würde sich ein Eichhörnchen als Maskottchen anbieten. Ungültiges Visum: Profi steht vor dem Turnier-Aus Die Nationalmannschaft Irans muss in den kommenden beiden WM-Gruppenspielen möglicherweise auf Offensivspieler Mehdi Torabi verzichten. Das Visum des 31-Jährigen wurde nach der ersten Einreise in die USA und Irans WM-Auftakt gegen Neuseeland (2:2) für ungültig erklärt, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Während den übrigen Nationalspielern ein Visum zur mehrmaligen Einreise in die USA ausgestellt wurde, hatte Torabi demnach nur die Genehmigung für eine einzelne Einreise. Der iranische Verband hat bereits ein neues Visum beantragt, um Torabis Teilnahme an den nächsten zwei Spielen zu ermöglichen. Torabi wäre nicht der erste Spieler, der das XXL-Turnier zu verpassen droht. Englands Tino Livramento hat sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge so schwer verletzt, dass die WM für ihn schon vor dem englischen Auftaktspiel gelaufen ist. Mehr dazu lesen Sie hier . Die vierte Tochter: Neymar wird zum fünften Mal Vater Brasiliens angeschlagener Fußball-Altstar Neymar wird zum fünften Mal Vater. Das gab seine Partnerin Bruna Biancardi in einem gemeinsamen Youtube-Video der Familie bekannt. Für das Paar ist es das dritte gemeinsame Kind – und die dritte gemeinsame Tochter. Der 34 Jahre alte Neymar hat noch eine weitere Tochter und einen Sohn aus früheren Beziehungen. "Ich drehe durch", sagte Neymar als Reaktion auf die Nachricht, dass er zum vierten Mal eine Tochter bekommt: "Ich werde eine Band gründen und ab heute werden wir die Spice Girls sein." Sportlich hat der frühere Profi von Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona aktuell wenig Grund zur Freude. Eine Mitte Mai erlittene Wadenverletzung verhinderte einen Einsatz zum WM-Start gegen Marokko (1:1). Ob er am Freitag (Ortszeit) im zweiten Gruppenspiel gegen Außenseiter Haiti in Philadelphia auflaufen kann, gilt weiter als äußerst fraglich. Mexikanische Ente wird zum WM-Star Eine weiße Ente im mexikanischen Dress mit farblich passenden Söckchen ist in Mexiko-Stadt inzwischen ein kleiner Star dieser WM. Und auch über den Ort des Eröffnungsspiels hinaus hat Merlin schon Bekanntheit erlangt. "Unsere Ente hat für uns etwas Magisches", sagte Besitzerin Karla Ivette stolz dem Sender ESPN. Daher der Name: Merlin, der Zauberer. Und so verzaubert Merlin mit seinem Trikot die Menschen in den Straßen von Mexiko-Stadt, wenn er sehr entspannt und quakend über Zebrastreifen oder inmitten der Fanmassen umher watschelt. So war es nach dem Auftaktsieg von "El Tri" gegen Südafrika (2:0) zu beobachten. ESPN zufolge erlangten auch schon Merlins Vorgängerinnen Bruna und Waffle Berühmtheit. So bekannt wie der neue Edelfan der Mexikaner wurden sie aber nicht. Spaniens Blamage hat Auswirkungen auf das DFB-Team Mit dem torlosen Remis zwischen Spanien und Kap Verde hat die Weltmeisterschaft ihre erste Sensation. Diese setzt den amtierenden Europameister unter Druck – hat aber auch Auswirkungen auf die deutsche Mannschaft. Was genau dahintersteckt, lesen Sie hier. Real Madrid klärt Antonio Rüdigers Zukunft Seit Monaten halten sich Spekulationen über die Zukunft von Antonio Rüdiger. Nun hat sein Verein Real Madrid eine Entscheidung verkündet. Wie diese ausfiel, lesen Sie hier . ZDF-Kommentator kritisiert Fifa im Live-TV Die Fifa verärgert die Fans schon im Vorlauf der WM. ZDF-Kommentator Oliver Schmidt spricht während einer Übertragung das aus, was sich viele Anhänger denken. Mehr dazu lesen Sie hier . Flüge im Privatjet: Greenpeace attackiert Fifa-Boss Infantino Tausende Kilometer im Privatjet: Greenpeace wirft Gianni Infantino vor, bei der WM mit seinen Reiseplänen massiv das Klima zu schädigen. Wie die Fifa darauf reagiert, lesen Sie hier . Ältere Meldungen finden Sie hier.