Trump dämmert bei einer Presserunde weg und eine Influencerin im Hintergrund sorgt für wilde Spekulationen. Jetzt äußert sich Jayme Leagh Franklin zu der Affäre. US-Präsident Donald Trump umgibt sich bei wichtigen Presserunden im Oval Office gerne mit Persönlichkeiten aus seinem politischen Umfeld. Zu Wochenbeginn hatte Trump zu einer Pressekonferenz über seine künftigen Impfempfehlungen für Kinder geladen . Gleich hinter dem Präsidenten stand Jayme Leagh Franklin, eine reichweitenstarke Influencerin der MAGA-Bewegung. Beobachter stellten fest, dass sich Franklin mehrfach dann über den Bauch strich, als Trump die Augen schloss und offenbar drohte einzunicken. Das rief im Netz Verschwörungstheoretiker auf den Plan. Sie behaupteten, Franklin verfüge über einen kleinen Knopf, der Trump mittels eines Elektroschocks wachhalte. Nun stellte die Influencerin auf der Plattform X klar: "Ich bin einfach nur schwanger, ihr Freaks." Überblick: Alle Entwicklungen im US-Newsblog Manöver: Trumps geheime Flucht im Container Im Netz wurde Franklin schon "The Zapper" genannt – frei übersetzt: die Knipserin. Die Unternehmerin ist in den USA vor allem für ihre Modemarke "The Conservateur" bekannt. Die Marke bedient den Stil der Frauen der rechten MAGA-Bewegung: körperbetonte Schnitte, feminine Kostüme sowie Kleider mit vollen Ärmeln und Kragen. Franklin, 28, arbeite vor ihrer Businesskarriere unter anderem als Praktikantin im Senat und für den Sender Fox News. Vor einem Jahr startete sie den erfolgreichen Podcast "Sincerely American". Ihr Credo formulierte sie auf der Plattform X so: "Linksliberale lieben es, erfolgreiche Menschen zu dämonisieren. Aber wohlhabende Menschen halten dich nicht von Erfolg ab. Die wahre Krise ist die übermächtige Regierung, die mehr von deinem Gehalt einbehält." Trumps Probleme mit dem Wegnicken Trump hatte bei der Pressekonferenz weniger Impfungen für Kinder in den USA empfohlen und dafür auch Kritik erhalten, unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation WHO . Impfvorbehalte sind in Trumps Anhängerschaft weit verbreitet. US-Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr. gilt mit seiner Bewegung Make America Healthy Again (MAHA) – Macht Amerika wieder gesund – als Impfskeptiker. Franklin verteidigte sein Vorgehen und erklärte: Eltern verdienten "die Freiheit, fundierte Entscheidungen" über die Gesundheit ihrer Kinder zu treffen. Die Influencerin betonte, dass staatliche Vorgaben nicht über den Willen der Familien gestellt werden sollten. Trump war zuletzt bei der Gedenkfeier für den verstorbenen US-Senator Lindsey Graham weggenickt, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatte. Das Weiße Haus erklärte den Umstand mit der "Trauer um einen guten Freund".