Der niederländische Mittelfeldspieler wechselt von FC Brügge an die Weser. Im ersten Interview erklärt er, warum er ein Gefühlsmensch ist – und was die Fans im Weserstadion in ihm auslösen. Ludovit Reis ist neuer Spieler von Werder Bremen . Der 26-jährige Niederländer kommt vom belgischen Vize-Meister Club Brügge und unterschreibt an der Weser, wie der Verein am Freitag bestätigte . In seinem ersten Interview für WERDER.TV sprach der Mittelfeldspieler, der in seiner Jugend beim FC Barcelona ausgebildet wurde, vor allem über eines: das Gefühl, im Weserstadion zu spielen. "Wenn ich an die Fans denke, die dir dieses Gefühl von Energie geben, was hier im Weserstadion der Fall ist, dann ist das in meinen Augen Fußball", sagte Reis. "Du spürst ihre Liebe zum Verein. Wenn du auf dem Platz stehst und diesen Rückhalt fühlst, dann schaffst du alles." "Ich bin ein Gefühlsmensch" Reis kennt das Stadion bereits als Gegenspieler – und genau diese Erfahrung habe seine Entscheidung für Werder beeinflusst. "Ich bin ein Gefühlsmensch und wenn diese Gespräche gut verlaufen, deshalb habe ich die Entscheidung getroffen", sagte er. Schon beim ersten Einlauf ins Stadion als Werder-Spieler habe er gemerkt, dass die Wahl richtig gewesen sei. Hinter dem Mittelfeldakteur liegt eine schwierige Saison in Belgien. Erst im Sommer 2025 war Reis für rund sechs Millionen Euro von Hamburg nach Brügge gewechselt – kam dort aber nur auf sieben Pflichtspieleinsätze. In Bremen will er nun wieder Spaß am Fußball finden. "Ich liebe es, Energie auf dem Platz zu haben, viel zu lächeln, und möchte das auch in die Mannschaft mitbringen", sagte Reis. Er sei stolz, wieder in Deutschland zu spielen.