Eigentlich spricht Schiedsrichter Benjamin Brand Leipzig in Bremen einen Elfmeter zu. Dass sich anschließend der VAR einschaltet, entzürnt Michael Ballack. Michael Ballack hat heftige Kritik am Eingriff des Videoschiedsrichters bei der Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und RB Leipzig geäußert. "Der Schiedsrichter gibt einen klaren Elfmeter und ich wäre auch dabei geblieben." Für ihn sei es keine klare Fehlentscheidung, "deswegen verwundert mich es, dass der VAR hier eingegriffen hat", sagte er bei Dazn. Was war passiert? In der 24. Minute spielte Bremens Abwehrspieler Arthur einen Pass auf Torhüter Karl Hein. Sein Anspiel war jedoch zu kurz, daher spitzelte Leipzigs Christopher Nkunku den Ball am Schlussmann vorbei und wurde von ihm von den Beinen geholt. Weil Hein jedoch den Ball vorher minimal mit der Fußspitze berührte, entschied Brand nach Eingriff des Videoschiedsrichters und eigenem Blick auf die TV-Bilder auf Eckball statt Elfmeter. Laut Dazn-Moderatorin Valentina Maceri hätte sich Ballack im Dazn-Produktionsbüro über die Entscheidung fürchterlich aufgeregt. Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft erklärte in der Halbzeit sein Unverständnis. "Weil Hein hier im ersten Moment nicht den Ball spielt. Er berührt auch den Ball, aber eher zufällig. Und er berührt den Ball erst, nachdem Nkunku ihn berührt hat und er foult ihn auch ganz klar. Noch einmal: Nur, weil ich den Ball teilweise spiele – der Ball ist ja weiterhin im Spiel – hindere ich den Gegner am Weiterlaufen mit einem klaren Foul."